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Materialien und Ver?ffentlichungen

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Flyer - neu in Worms

Wohin wendet man sich, wenn man zum ersten Mal nach Deutschland und Worms kommt? Wen spricht man an, wenn man kein Deutsch spricht und nicht wei?, welche Schritte man zuerst unternehmen muss? Um Migrantinnen und Migranten, die neu nach Worms gezogen sind eine erste Orientierung an die Hand zu geben, wurde der Informationsflyer - "Neu in Worms" entwickelt. Bei dem Flyer handelt es sich um eine Neuauflage des?"Wegweiser für Migrantinnen und Migranten in Worms" und bietet eine kurze übersicht über wichtige Anlaufstellen.?Der Wegweiser liegt im Rathaus aus und steht zus?tzlich digital zur Verfügung.?

Den Flyer als PDF finden sie hier.?

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Wegweiser für Zugewanderte

Der Wegweiser bietet einen sehr detaillierten überblick über verschiedene Anlaufstellen und Einrichtungen, die gerade für Menschen die neu nach Worms gezogen sind wichtig sein k?nnen.?

Der 2015 ver?ffentlichte Wegweiser ist nur noch in digitaler Form verfügbar und kann?hier?heruntergeladen werden.




Wegweiser
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Daten zum Migrationshintergrund in Worms

Sozialer Wandel als Herausforderung

Der Umgang mit dem sozialen Wandel ist seit Jahren eine Herausforderung für Sozial- und Stadtplaner. Die demografische Entwicklung der Gesellschaft wird von vielf?ltigen Faktoren beeinflusst, allen voran in den letzten Jahren von der Zuwanderung.

Der Bereich Stadtentwicklung – Migration/Integration hatte deshalb vor vier Jahren zum Stichtag 31.12.2012 eine Analyse des Migrationshintergrundes der Wormser Bev?lkerung in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse im September 2013 der ?ffentlichkeit vorgestellt wurden. Der Dienstleister ?Demografie kommunal“ unterstützt Kommunen seit 2010 mit L?sungen wie beispielsweise Bev?lkerungsprognosen auf Stadtteilebene oder Bestandsaufnahmen der Einwohnerinnen und Einwohner mit Migrationshintergrund.

Vergleich der Daten von 2012 bis 2015 m?glich

Aufgrund der zeitlich begrenzten Gültigkeit der Daten stand eine Aktualisierung an, die nun vorliegt. Mit dem Stichtag des 31.12.2015 wurden von ?Demografie kommunal“ erneut Analysen angefertigt, die die Daten von 2012 nicht nur erg?nzen, sondern auch noch einen Vergleich von 2012 bis 2015 erm?glichen.

Im überblick lassen sich laut dem Dienstleister fünf Aussagen der aktuellen Analyse zur Bev?lkerung der Stadt Worms zusammenfassen:

  • Jeder dritte Einwohner der Stadt Worms hat einen Migrationshintergrund (33 Prozent).
  • Die meisten Personen mit Migrationshintergrund leben in der Kernstadt. In drei Stadtteilen hat fast? jeder zweite Bürger einen Migrationshintergrund (Innenstadt Nord: 54 Prozent, Innenstadt Südwest: 50 Prozent, Stadtzentrum: 48 Prozent).
  • Personen mit Migrationshintergrund sind deutlich jünger als die Gesamtbev?lkerung.
  • Von den Kindern und Jugendlichen bis 16 Jahre hat mindestens die H?lfte einen Migrationshintergrund; in den o.g. Stadtteilen sind es mehr als 70 Prozent. Dies bedeutet, dass in den betreffenden Vierteln drei von vier Kindern einen Migrationshintergrund haben.?
  • Der st?rkste vertretene nationalstaatliche Hintergrund ist die Türkei (22 Prozent der Personen mit Migrationshintergrund), gefolgt von Staaten der ehemaligen Sowjetunion, Polen und Rum?nien.
Willkommen in Deutschland

Stadt im gesellschaftlich-kulturellen Wandel weiterentwickeln

Der Vergleich der beiden Erhebungszeitr?ume l?sst laut ?Demografie kommunal“ vier Aussagen zur Entwicklung der Bev?lkerung mit Migrationshintergrund zu:

  • Ohne Menschen mit Migrationshintergrund h?tte Worms in den letzten drei Jahren an Bev?lkerung verloren, darunter insbesondere Familien.
  • Der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund ist im Beobachtungszeitraum insgesamt um 4,4 Prozent gestiegen, in der Innenstadt sogar um 8,2 Prozent. Zum ersten Mal leben dort mehr Menschen mit als Menschen ohne Migrationshintergrund.
  • Worms hat insbesondere einen Zuwachs an jungen (jünger als 25 Jahre), ausl?ndischen Personen zu verzeichnen. Flüchtlinge wurden dabei ausgeklammert.
  • Der Zuwachs an Migranten generiert sich überwiegend aus (ledigen) EU-Ausl?ndern. Vermutlich handelt es sich hierbei um die Effekte arbeitsbedingter Migration.

Die Wormser Migrations- und Integrationsbeauftragten sind mit der Arbeit des Dienstleisters ?Demografie kommunal“ sehr zufrieden und freuen sich, dass sich bereits weitere Kommunen am Wormser Beispiel orientiert und die Expertise des Unternehmens in Anspruch genommen haben.

Oberbürgermeister Michael Kissel ist davon überzeugt, dass diese Analyse über den verwaltungsinternen Gebrauch hinaus erneut seine Nutzer in der Fach?ffentlichkeit finden wird. Er schreibt in seinem Gru?wort zur Neuauflage der Analyse ?Ich sehe dies als spannende Herausforderung und zugleich als Chance, unsere Stadt im gesellschaftlich-kulturellen Wandel im Sinne unserer Bürger weiterzuentwickeln und fit für die Zukunft zu machen. Es würde mich freuen, wenn die vorliegenden Informationen erneut das Interesse der Wirtschaft und der sozialen Organisationen finden würden, um zukünftige Entscheidungen daran auszurichten.“

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Integrationskonzept der Stadtverwaltung Worms

Im Jahr 2009 nahmen die beiden Beauftragten für Migration- und Integration, Sabine Müller und Elisabeth Gransche, ihre Arbeit auf. Grundlage ihrer Arbeit ist das von ihnen entwickelte Integrationskonzept der Stadt Worms.

Das Konzept steh Ihnen hier zum download zur Verfügung.?

Stand 2009
Stand 2009
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Angekommen

Das Buch Angekommen ist im Worms Verlag erschienen.
Das Buch Angekommen ist im Worms Verlag erschienen.

Angekommen im rheinhessischen Worms sind viele Zugewanderte, die sich in ihrer neuen Heimat wohlfühlen. Diese integrierten Neu-Wormser sind ein Zeichen dafür, dass die Zuwanderung eine Herausforderung ist, die gelingen kann. Vorbilder sind dabei ein wesentlicher Punkt des Wormser Integrationskonzeptes. Anl?sslich des Jubil?ums ?200 Jahre Rheinhessen? ver?ffentlichen die Integrationsbeauftragten der Stadt Worms eine Biografie-Sammlung mit vorbildlich integrierten Migrantinnen und Migranten unter dem Thema ?Angekommen?. Die Journalistin Ulrike Sch?fer führte Interviews mit 21 Wormser Migrantinnen und Migranten unterschiedlicher Herkunft, Sozialmilieus und Altersgruppen.?

Der Fotograf Stefan Blume erg?nzte die Texte mit einfühlsamen Portr?ts, die mehr als eine Momentaufnahme transportieren.

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