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Schriftvergr??erung
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Die zu widerrufenden Schriften

Vorbereitet auf eine Disputation musste sich Luther am 17. April 1521 geradezu überrumpelt fühle, als der Trierer Offizial Johann von der Ecken ihn beim ersten Verh?r rundheraus fragte, ob er die auf einem Tisch ausliegenden Schriften verfasst habe.?

Luther auf dem Reichstag zu Worms, Holzschnitt, 1521, digital koloriert, Archiv Eichfelder?
Luther auf dem Reichstag zu Worms, Holzschnitt, 1521, digital koloriert, Archiv Eichfelder

Hieronymus Schurf, Luthers kurs?chsischer Rechtsbeistand verlangte, dass die Titel der Schriften verlesen würden, schlie?lich wuchs die Vielfalt an Drucken, die seit der jungen Erfindung Gutenbergs auf den Markt kamen, st?ndig und ein korrektes Verfahren wollte der Jurist gew?hrleistet wissen. Es geschah wie er verlangte, die Titel wurden verlesen.?

Es waren circa 20 Ver?ffentlichungen ausgelegt worden, vornehmlich solche, die in Basel gedruckt worden waren, so dass Luther darauf hinweisen konnte, das seien l?ngst nicht alle, die er ver?ffentlicht habe. Das waren zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als 80.

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Zu den ausgelegten Werken geh?rten Luthers Psalmenkommentar, der Sermon von den guten Werken, die Erkl?rung zum Gebet des Herrn (Vater unser), au?erdem Werke christlichen unangefochtenen Inhalts, worauf Luther auch in seiner Verteidigungsrede am 18. April hinweist.

Besonders provozierend für die Gegenseite waren die drei Schriften aus dem Jahre 1520: ?An den christlichen Adel deutscher Nation von des christlichen Standes Besserung“, ?De Captivitate Babylonica Ecclesiae praeludium“ (Von der Babylonischen Gefangenschaft der Kirche) und ?Von der Freiheit eines Christenmenschen“.

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