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UNESCO-Welterbeantrag "SchUM-St?dte"

"SchUM-St?dte am Rhein – Jüdisches Erbe für die Welt"

Sie waren einst bedeutende St?tten jüdischer Gelehrsamkeit: die SchUM-St?dte Speyer, Worms und Mainz. Als solche verfolgen sie unter dem Motto "SchUM-St?dte am Rhein – Jüdisches Erbe für die Welt",?gemeinsam mit den Jüdischen Gemeinden und dem Land Rheinland-Pfalz, die Anerkennung als UNESCO-Welterbe.?

Touristische Informationen zu den SchUM-St?dten Speyer, Worms und Mainz finden Sie hier

Logo SchUM-St?dte

Mehr über die SchUM-St?dte am Rhein erfahren Sie auf der Homepage des Vereins SchUM-St?dte Speyer, Worms, Mainz e.V. schumstaedte.de

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Die Synagoge in Worms (Foto: R. Uhrig)
Die Synagoge in Worms (Foto: R. Uhrig)
Innenansicht der Wormser Synagoge (Foto: R. Uhrig)?
Innenansicht der Wormser Synagoge (Foto: R. Uhrig)
Der "Heilige Sand" in Worms - ?ltester jüdischer Friedhof Europas (Foto: R. Uhrig)?
Der "Heilige Sand" in Worms - ?ltester jüdischer Friedhof Europas (Foto: R. Uhrig)
Screenshot der e-Broschüre Fahrtziel Kultur (M?rz 2013)

Bietet Infos über die SchUM-St?dte: die e-Broschüre Fahrtziel Kultur

Bl?tter zum Land

Bemühungen um Aufnahme in deutsche Vorschlagsliste

Im Jahr 2004 hatte der Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel vorgeschlagen, für Speyer, Worms und Mainz als die für die Entwicklung des aschkenasischen Judentums bedeutenden SchUM-St?dte mit ihren jüdischen Denkm?lern die Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste zu betreiben. Im ?Raschi-Jahr“ 2005 wurde die Wormser Initiative bekr?ftigt und nach intensiver Prüfung und Abstimmung mit den beteiligten St?dten hatte Ministerpr?sident Kurt Beck den Wormser Vorschlag 2006 in sein Regierungsprogramm aufgenommen.

Bei der Konferenz der Kultusminister wurde im Herbst 2012 die Aufnahme des SchUM-Projektes in die deutsche Vorschlagsliste beantragt. 2014 hatten die SchUM-St?dte die erste Hürde geschafft: Zusammen mit acht weiteren Vorschl?gen wurden sie vom Land zur Aufnahme in die UNESCO-Liste des Weltkultur- und Naturerbes angemeldet. Dabei nehmen die SchUM-St?dte in der Reihenfolge Platz 5 ein. Rheinland-Pfalz muss nun bis 2020 für das Welterbekomitee einen umfangreichen Antrag erstellen. über die endgültige Aufnahme in die Welterbeliste entscheidet die UNESCO voraussichtlich ein Jahr sp?ter.

Bewahrung, Tourismus und Vermittlung, ein Austausch zu Fragen der Beziehungen zwischen Kulturen und Religionen und die Auseinandersetzung mit jüdischen Traditionen und jüdischer Gelehrsamkeit in ihrer Bedeutung auch für die Gegenwart werden intensiviert, sollten die SchUM-St?dte Welterbe werden.?


H?chste Autorit?t in religi?s-kultischen und rechtlichen Fragen

Im Jahre 1146 hat eine Versammlung in Troyes den Rabbinaten dieser drei St?dte am Rhein die h?chste Autorit?t in religi?s-kultischen und rechtlichen Fragen zugesprochen. Die hier erarbeiteten Vorschriften galten als verbindlich und wurden 1220 auf einer weiteren Versammlung in Mainz im ?Takkanot-SchUM“ verschriftlicht.

In Worms befindet sich mit dem Jüdischen Friedhof Heiliger Sand das ?lteste erhaltene Denkmal der SchUM-Tradition. Das ehemals jüdische Viertel mit der Judengasse, der 1961 wieder aufgebauten mittelalterlichen Synagoge und dem Jüdischen Museum im Raschihaus ist von der Struktur noch gut erkennbar. Von besonderem Denkmalwert ist auch die Jugendstiltrauerhalle auf dem neuen jüdischen Friedhof.


Wissenschaftliche Aufarbeitung

Im Vordergrund der bisherigen Vorbereitungen stand und steht daher die wissenschaftliche Aufarbeitung der Grabsteine auf dem Heiligen Sand, die unter anderem in einem Buch dokumentiert werden wird.

Ein gemeinsam mit dem Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz veranstalteter Studentenworkshop im September 2010 hat sich kreativ mit der stadtplanerischen Weiterentwicklung des jüdischen Viertels besch?ftigt.

Im Herbst 2011 fand im Mainzer Landesmuseum eine von der Landesdenkmalpflege ausgerichtete Tagung zu den SchUM-St?dten statt.

86.000 Besucher/innen pro Jahr

Etwa 86.000 Besucher/innen pro Jahr interessieren sich für die jüdischen St?tten in Worms inklusive des Jüdischen Museums, dem ?ltesten Jüdischen Friedhof Europas und dem?ersten jüdischen Gotteshaus, das nach Ende des Krieges wieder aufgebaut wurde.?Dazu kommt das Publikum der j?hrlich im September stattfindenden jüdischen Kulturtage und anderer Veranstaltungen von Warmaisa, der Jüdischen Gemeinde und der Stadt Worms.?

Arbeitskreis besch?ftigt sich mit Welterbeantrag

Ein von Oberbürgermeister Michael Kissel nunmehr berufener verwaltungsinterner Arbeitskreis aus Mitarbeitern des Archivs, der Stadtplanung, des Tourismus und des Stadtmarketings besch?ftigt sich vertiefend mit der Ausarbeitung von Ma?nahmen zur Gestaltung und Sch?rfung des Wormser Profils innerhalb des Welterbeantrags.

Der Leiter des Instituts für Stadtgeschichte, Prof. Dr. Gerold B?nnen, wurde von Kissel zum Beauftragten der Stadt für den Welterbeantrag berufen, w?hrend Kulturkoordinator Volker Gallé im Büro des Oberbürgermeisters die Gesch?ftsführung übernimmt. Die kultur-touristischen Elemente der Wormser Aktivit?ten sollen aus einer Zielgruppenanalyse entwickelt werden.

?Zun?chst muss im Vordergrund stehen, dass die Profile der St?dte Speyer, Mainz und Worms über die Landesebene in einem rheinland-pf?lzischen Gesamtkonzept aufeinander abgestimmt werden“, erkl?rt Kissel.

Lesen Sie auch die Publikation der Landeszenrrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Bl?tter zum Land:

Die SchUM-St?dte Speyer, Worms und Mainz - auf dem Weg zum Welterbe

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Erl?uterungen:

Aschkenasim - (deutsch: Aschkenasen)

Hebr?ische Selbstbezeichnung von West- und Ostjuden, die eine gemeinsame religi?se Tradition und Kultur verbindet. (Quelle: wikipedia)

SchUM-St?dte: die drei Jüdischen Zentren am Rhein - Mainz, Speyer und Worms

Die jüdischen Gemeinden in den mittelrheinischen St?dten Speyer, Worms und Mainz bildeten im Mittelalter einen Verbund, der die Kultur, Religion und Rechtsprechung der mittel- und osteurop?ischen jüdischen Diaspora zutiefst pr?gte. Das Akronym SchUM als Bezeichnung für diesen Verbund setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der mittelalterlichen, auf Latein zurückgehenden hebr?ischen St?dtenamen zusammen:?

Schin (Sch) für Schpira = Speyer?
Waw (U) für Warmaisa = Worms?
Mem (M) für Magenza = Mainz?

SchUM ist jedoch weit mehr als eine Abkürzung und es ist nicht nur Geschichte. SchUM ist ein Begriff am Rhein und in der Welt.?In den St?dten entstanden seit dem 11. Jahrhundert bedeutende Talmudschulen.?Steinerne Zeugnisse der wichtigen Epoche – Synagogen, Friedh?fe und Ritualb?der – sind erhalten bzw. arch?ologisch gesichert.?

Untrennbar mit diesen einzigartigen R?umen jüdischer Tradition ist das immaterielle jüdische Erbe von SchUM verwoben: Gelehrsamkeit, Thora-Kommentare, liturgische Dichtungen, Alltagsbr?uche, Mythen.?SchUM ist auch jüdische Gegenwart.

Lesen Sie auch?Fahrtziel Kultur. SchUM: Jerusalem am Rhein

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Beauftragter der Stadt Worms für den Welterbeantrag:

Kontakt

Info-Button

Gerold B?nnen

Telefon: 0 62 41 / 8 53 - 47 00

E-Mail Kontaktformular

Gesch?ftsführung:

Linktipps

schumstaedte.de

Jüdisches Mainz

Jüdisches Speyer

UNESCO Welterbe

Fahrtziel Kultur. SCHUM: Jerusalem am Rhein

Mehr über "Mittelalterliche Judengemeinden am Rhein - Die SCHUM-St?dte" erfahren Sie bei der?Landeszentrale für politische Bildung: Bl?tter zum Land?(Ausgabe 02/2004).

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Ihr Ansprechpartner für Fragen rund um die SchUM-St?dte:

SchUM-St?dte e.V.
Haus zur Sonne
Synagogenplatz 2
67547 Worms

Kontakt

schumstaedte.de

Der Verein SchUM-St?dte Speyer, Worms, Mainz wird getragen vom Land Rheinland-Pfalz, den St?dten Worms, Speyer und Mainz, der Jüdischen Gemeinde Mainz-Worms, der Jüdischen Kultusgemeinde der Rheinpfalz und dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden Rheinland-Pfalz.

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