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Das Wanderfalken-Nest im Domturm (2018)

Per Webcam blicken wir direkt in das Nest der Wanderfalken am Wormser Dom.?Ob wir in diesem Jahr mit Falkennachwuchs rechnen k?nnen? Die Ereignisse der Brutsaison 2018 k?nnen Sie auf dieser Seite nachlesen.?

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Brutsaison 2018

18. Juli 2018:

Die Todesursache der Falken steht fest: Wie der NABU Worms-Wonnegau mitteilte, sind?alle drei Küken und das Muttertier einer heimtückischen?Giftattacke zum Opfer gefallen. Sie?wurden mittels einer pr?parierten Taube, einer sogenannten Kamikaze-Taube, vergiftet.?

Nachfolgend die Mitteilung der Staatsanwaltschaft Mainz, recherchiert von der Wormser Zeitung (WZ), Frau Müller:

"Die Untersuchung hat ergeben, dass eine Taube mit einem Gift pr?pariert war, das im Wege der Nahrungsaufnahme zum Tod der Falken geführt hat. Au?erdem sprechen Ver?nderungen an den Schwungfedern der Taube dafür, dass sie in ihrer Flugf?higkeit beeintr?chtigt gewesen sein k?nnte", so die Leitende Oberstaatsanw?ltin, schreibt die WZ und berichtet weiter: Die Staatsanwaltschaft Mainz hatte Ermittlungen wegen Verst??en gegen § 17 Tierschutzgesetz und § 71a Bundesnaturschutzgesetz aufgenommen.??Die Ermittlungen haben indes nicht zu einer Identifizierung der Person geführt, die die Taube mit Gift pr?pariert und so den Tod der Falken verursacht hat“, so die Staatsanwaltschaft.?Da keine weiteren Ermittlungsans?tze bestehen, habe das Verfahren eingestellt werden müssen.

Der NABU Worms-Wonnegau?hat für?Hinweise,?die zur Ermittlung und?rechtskr?ftigen Verurteilung?des T?ters führen,?eine?Belohnung von insgesamt 2.500,00 Euro ausgesetzt:?sachdienliche Hinweise nehmen der Verband unter?[email protected]?und die Polizei?entgegen.

Der NABU Worms-Wonnegau?wird mit der Unterstützung des "Komitees gegen den Vogelmord" und weitere Wanderfalkenschützern alles unternehmen, dass dieses tierqu?lerische Vergehen, welches mit bis zu fünf Jahren Gef?ngnis geahndet werden kann, in Worms nicht mehr vorkommt und die T?ter bestraft werden.?

Die Ermittlungen werden, so eine Mitteilung der Staatsanwaltschaft an Dr. Kienzl vom NABU Worms-Wonnegau, wieder aufgenommen, wenn sich in der Folgezeit Anhaltspunkte für einen konkreten T?ter ergeben.


22. Mai 2018:?

Leider ist es nun traurige Gewissheit: Alle drei Falken-Küken samt einem Elterntier (vermutlich die Mutter) sind verstorben.?

Derzeit ermittelt der NABU m?gliche Ursachen. Dazu wurden die Kadaver - inklusive einer toten Taube, auf der der Altfalke lag - aus dem Nest geborgen und der Polizei übergeben.?M?glich w?re eine Giftattacke, zu schnell und unerwartet starben die Falken.?Eine Strafanzeige wurde gestellt.?

Wie unser Webcam-Archiv zeigt, waren unsere Falken am Freitagmorgen (18.5.) noch putzmunter. Am n?chsten Morgen (Sa., 19.5.) sitzt nur noch ein Junges aufrecht, die anderen Nestbewohner scheinen zu schlafen, abends liegt auch dieses Jungtier reglos neben dem Kiesbett. Danach gibt es kein Lebenszeichen mehr.?

Unfassbar traurig: Die drei Falkenjungen und ein Elternteil liegen tot in ihrem Nest. (Foto: Dr. Kienzl)?
Unfassbar traurig: Die drei Falkenjungen und ein Elternteil liegen tot in ihrem Nest. (Foto: Dr. Kienzl)
2. Mai 2018: brav und diszipliniert warten die Falken-Küken auf ihren Mittagstisch. Ein Schnappschuss von Elke Schilling-Laubmeister aus der Schweiz?
2. Mai 2018: brav und diszipliniert warten die Falken-Küken auf ihren Mittagstisch. Ein Schnappschuss von Elke Schilling-Laubmeister aus der Schweiz
Am 27.04.2018 schlüpfte das erste Falken Küken, am 29.04.2018 das dritte.?
Am 27.04.2018 schlüpfte das erste Falken Küken, am 29.04.2018 das dritte.

11. April 2018

Zitterpartie für Falkenfreunde: Die neuen Glocken kamen in den Turm. Dafür wurde ein riesiger Kran aufgestellt und im Glockengestühl - zwei Etagen unter dem Falkennest - sowie am Fu?e des Doms herrschte reges Treiben. Immer wieder musste der Kran?auch ganz nahe am Horst vorbei schwenken. Aber unsere Falkenmama hat wunderbar gelassen reagiert. Den Krankopf vor ihrem Fenster wachsam im Blick hat sie unverdrossen weiter gebrütet, wenn auch abgewandt und misstrauisch über die Schulter nach drau?en schauend. So vorbildlich bewacht erwarten wir nun t?glich den ersten Schlupf.

Per Kran wurden am 11.4.2018 die neuen Glocken in den Turm gehievt. Der Kranausl?ufer reichte bis zum Falkenhorst (Foto: Dr. Kienzl)?
Per Kran wurden am 11.4.2018 die neuen Glocken in den Turm gehievt. Der Kranausl?ufer reichte bis zum Falkenhorst (Foto: Dr. Kienzl)
Der Falke blieb trotz Kran auf seinem Nest sitzen, hatte das "Ungetüm jedoch stets im Blick. (Webcambild vom 11.4.2018).?
Der Falke blieb trotz Kran auf seinem Nest sitzen, hatte das "Ungetüm jedoch stets im Blick. (Webcambild vom 11.4.2018).
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Es wird flei?ig gebrütet. (Webcambild vom 5.4.2018)?
Es wird flei?ig gebrütet. (Webcambild vom 5.4.2018)

05. April 2018

Einen Blick auf das Gelege der Falken kann man aktuell nur sehr selten erhaschen, denn im Domturm wird flei?ig gebrütet. Ob ein weiteres Ei hinzugekommen ist, kann man daher nur vermuten. Vor zwei Tagen jedenfalls lagen weiterhin drei Eier im Nest.

Mit?Blick auf die nahezu ununterbrochene Brutt?tigkeit wagt Dr. Hilmar Kienzl vom NABU Worms-Wonnegau einen Ausblick: "In ca. zwei Wochen (ab 19. April) k?nnte das erste Junge schlüpfen".

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Drei Eier liegen im Nest. (webcambild vom 28.3.2018)?
Drei Eier liegen im Nest. (webcambild vom 28.3.2018)

24. M?rz 2018

Das dritte Ei ist da!

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22. M?rz 2018

W?hrend es drau?en dicke Flocken bei winterlichen 2 Grad vom Himmel schneit, herrscht im Nest schon "Frühlingsstimmung". Bereits vor zwei Tagen lag das erste Ei im Kiesbett und heute konnten wir Nummer zwei sichten.

14. M?rz 2018

Die Balz ist im vollen Gange. Immer ?fter sieht man das Falkenpaar zusammen im Nest. Webcambilder zeigen die V?gel bei Start und Landung, mit Beute in den F?ngen oder beim Verspeisen derselben. Oft sieht man einen Falken auch einfach nur am Eingang sitzen und über Worms blicken. Ob er nach Beute Ausschau h?lt, nach seiner Liebsten oder einfach nur den Blick von hoch oben auf die Stadt genie?t?

Jetzt sind sie zu zweit im Falkenhorst (Webcambild vom 27.2.2018, Dr. Kienzl)?
Jetzt sind sie zu zweit im Falkenhorst (Webcambild vom 27.2.2018, Dr. Kienzl)

27. Februar 2018

Die aufgehende Sonne brachte es heute Morgen ans Licht: Unser Falke ist nicht mehr alleine. Ob sein Werben erfolgreich war und er seine Auserw?hlte für sich gewinnen konnte? Wir werden sehen ...

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Probesitzen im "gemachten" Nest (Webcambild vom 20.2.2018, Herr Goemann)?
Probesitzen im "gemachten" Nest (Webcambild vom 20.2.2018, Herr Goemann)

19. Februar 2018

Am frühen Donnerstagmorgen (15.2.2018) wurde ein Falke beim Anflug auf den Horst gesichtet. Die Fensternische scheint zu gefallen, denn heute (Fr., 19.2.), gegen 14 Uhr, zeigte die Webcam, wie ein Prachtexemplar auf der Stange am Eingang sitzt und den Blick über Worms schweifen l?sst. Nur einen Tag sp?ter inspizierte unser Falke das Nest und sa? schon mal Probe im Nistkasten. Wir danken Herrn Goemann für die tollen Schnappschüsse.

Der Falke am Eingang zum Horst (Webcambild vom 19.2.2018)?
Der Falke am Eingang zum Horst (Webcambild vom 19.2.2018)
Ein Falke beim Anflug auf den Horst (Webcambild vom 15.2.2018, Herr Goemann)?
Ein Falke beim Anflug auf den Horst (Webcambild vom 15.2.2018, Herr Goemann)
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Neues Nest am neuen Ort: Im rechten Ostturm des Wormser Doms, genauer in einer Fensternische in der letzten Etage, ist alles bereit für den Einzug der Wanderfalken. (Webcambild Wanderfalkennest)?
Neues Nest am neuen Ort: Im rechten Ostturm des Wormser Doms, genauer in einer Fensternische in der letzten Etage, ist alles bereit für den Einzug der Wanderfalken. (Webcambild Wanderfalkennest)

10. Januar 2018

Anl?sslich des 1000j?hrigen Domjubil?ums werden im ersten Halbjahr?2018 im rechten Ostturm des Doms?fünf neue Glocken eingebaut. Aus diesem Grund?musste das dort beheimatete Falkennest erneut umziehen. Eine Etage h?her, weiter weg von den Glocken und mehr dem Neumarkt zugewandt, fand der NABU Worms-Wonnegau ein Fenster, das optimale Bedingungen aufweist.?

Der Einbau des neuen Glockengel?uts unterhalb des "Falkenstockwerks" k?nnte die Wanderfalken irritieren, der Glockenklang selbst ist allerdings für Falken keine St?rung, erl?utert Hilmar Kienzl vom NABU-Worms-Wonnegau.?

Das neue Nest jedenfalls bietet alles, was das "Falkenherz" begehrt. Jetzt hilft nur noch abwarten und hoffen, dass unser Wanderfalkenpaar das neue Nest bezieht und wir wieder eine erfolgreiche Brut und Aufzucht bestaunen dürfen!

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Die Redaktion bedankt sich herzlich bei Dr. Hilmar Kienzl vom NABU Worms-Wonnegau für die stets fundierten Informationen.

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Was bisher geschah:

über die bisherigen Bruterfolge und leider auch tragische Momente erfahren Sie hier mehr:

Rückblick 2017

Rückblick 2016

Rückblick 2012-2015

Erm?glicht wird der Webcam-Blick mit freundlicher Unterstützung der Domgemeinde, des Weinhandelshauses P. J. Valckenberg, des NABU Worms-Wonnegau und der Internetredaktion der Stadt Worms.

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