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Frauenf?rderplan der Stadt Worms

Bereits heute unterstützt die Stadtverwaltung Worms die berufliche Gleichstellung von Frauen und M?nnern auf vielf?ltige Weise. Um die Chancengleichheit von Frauen im Beruf noch weiter zu verbessern, wurde von der Personalabteilung und der Gleichstellungsstelle ein Frauenf?rderplan erarbeitet.

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Chancengleichheit von Frauen im Beruf

Die hier vorliegende zweite Fassung des Frauenf?rderplanes der Stadtverwaltung Worms wurde am 02.03.2011 vom Stadtrat beschlossen.

Bereits im letzten Frauenf?rderplan ist die Frauenf?rderung als verpflichtende Gemeinschaftsaufgabe definiert worden, dass hei?t alle Besch?ftigten sind in ihrem Handeln in dem Ma? für die Gleichstellung verantwortlich, in dem sie Einfluss ausüben k?nnen.

Ziel des Frauenf?rderplans ist die Herstellung von Chancengleichheit von Frauen im Beruf. Dieses Ziel ist insbesondere vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und des prognostizierten Fachkr?ftemangels auch für die Personalentwicklung der Verwaltung wichtig, denn Beh?rden und Betriebe k?nnen es sich nicht leisten, auf gut ausgebildete und engagierte Frauen zu verzichten oder diese nicht sinnvoll einzusetzen.

Frauenf?rderung und eine familienorientierte Personalpolitik sind ein Gewinn für alle Beteiligten und ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Wer ?ffentlich Ziele definiert, verpflichtet sich, die formulierten Ansprüche einzul?sen.


Arbeitsbedingungen hinterfragen und ver?ndern

Ohne Frage st?rkt die Verbindlichkeit der im Frauenf?rderplan festgelegten Ziele, die einem politischen Controlling unterliegen, deren Durchsetzungskraft. Denn Frauenf?rderung hei?t immer auch, vorhandene Arbeitsbedingungen und -strukturen kritisch zu hinterfragen und so zu ver?ndern, dass Frauen die gleichen beruflichen Chancen erhalten wie M?nner.

Aus diesem Gedanken heraus ist § 18 Abs. 1 letzter Satz des Landesgleichstellungsgesetzes zu verstehen, wonach die Gleichstellungsbeauftragte an allen sozialen, organisatorischen und personellen Ma?nahmen, die die weiblichen Besch?ftigten betreffen, mitwirkt.

Gelingen kann ein solcher Ver?nderungsprozess nur auf der Grundlage gemeinsam erarbeiteter konkreter Zielvereinbarungen zwischen den Dezernats- und Bereichsleitungen bzw. den Bereichs- und Abteilungsleitungen. Wichtig ist hierbei, dass Ma?nahmen auf der Grundlage des Landesgleichstellungsgesetzes den individuellen Bedürfnissen und Entwicklungspotentialen der Kolleginnen in den sehr unterschiedlichen Bereichen der Stadtverwaltung und den Eigenbetrieben entsprechen.

Es liegt in der Verantwortung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – insbesondere der Vorgesetzten – in dieser Verwaltung ein Klima zu schaffen, in dem Gleichberechtigung als demokratisches Handeln nach innen und au?en gelebt werden kann. Nur auf diesem Wege kann es gelingen, die gleichstellungspolitischen Ans?tze des Verwaltungshandelns an die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt weiterzugeben.

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Kontakt

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Sabine Müller

Telefon: 0 62 41 / 8 53 - 71 02

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