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Falsch verstandene Tierliebe

Den Enten im Pfrimmpark geht es richtig gut. Und nicht nur ihnen. Viele Menschen lieben es, Wildtiere zu füttern, denken dabei aber nicht an die Risiken und Gefahren. Aufgeweichtes Brot kann in Gew?ssern zu erheblicher Algenbildung und der Ausbreitung von Keimen führen – und auch scharenweise Ratten und M?use anlocken.

Video "Bitte nicht füttern!":

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Entenfütterungen im Pfrimmpark lassen Rattenpopulation spürbar ansteigen

Davon abgesehen haben die Enten und Wasserv?gel keinen Grund mehr, natürliche und für sie weitaus gesündere Nahrung zu sich zu nehmen. Und da ihnen die wichtigsten N?hrstoffe fehlen, werden die V?gel auch anf?llig für Krankheiten.?

Im idyllischen und von den Menschen gern frequentierten Pfrimmpark hat das regelm??ige Füttern offensichtlich zu einer starken Rattenvermehrung geführt. Entsprechende Hinweise gingen bereits bei der Stadtverwaltung ein. ?Tats?chlich ist es so, dass die Ratten die Scheu vorm Menschen verloren haben.?

Bei einer Entenfütterung tummelten sich gleich drei Nager ungeniert im direkten Umfeld der Wasserv?gel, auf der Jagd nach Nahrung“, berichtet Erich Kulling von der Abteilung Grünfl?chen und Gew?sser nach einem Kontrollgang im Karl-Bittel-Park.?

Die Hauptursache für dieses eigentlich nicht natürliche Verhalten sieht Kulling in der regelm??igen Fütterung der Enten mit Brot und anderen Lebensmitteln.?

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Stadt reagiert mit Hinweisschildern im Park sowie Aufkl?rungs- und Verhaltenstipps

Die von Ratten ausgehende Gefahr für die Gesundheit des Menschen sollte nicht untersch?tzt werden, so die Ergebnisse verschiedener Studien. Diesen zufolge k?nnen die flinken und intelligenten Nager gef?hrliche Bakterien übertragen, wie z. B. die gefürchteten MRE-Keime. Die Gefahr geht nicht unbedingt von Rattenbissen aus. Auch der Kontakt mit Rattenkot und –urin kann Krankheiten übertragen.

Sch?dlingsbek?mpfungsma?nahmen geplant

?Daher haben wir schon einen Sch?dlingsbek?mpfer beauftragt, dort t?tig zu werden“, informiert der st?dtische Grünfl?chenfachmann. Zun?chst müssten die Rattenbauten ausfindig gemacht werden. Bei einer Fl?che des Pfrimmparks kein so leichtes Unterfangen. Dann k?nne man entsprechende Bek?mpfungsma?nahmen durchführen.?

Da die scheinbar gewachsene Rattenpopulation haupts?chlich auf das Füttern der Enten zurückzuführen ist, appelliert Erich Kulling an die Bürgerinnen und Bürger, davon abzusehen. Zudem sollten Essensreste über die im Park aufgestellten Müllbeh?lter entsorgt werden, denn jeder Essensrest im Freien sei ein willkommener Leckerbissen für die Sch?dlinge. Aus diesem Grund werden die Müllbeh?lter im Park ab sofort t?glich geleert. In den n?chsten Tagen, so Kulling, werde man auch Hinweisschilder im Park aufstellen. Neben der eindringlichen Bitte, das Entenfüttern zu unterlassen, nenne man auch die Gründe dafür.?

Zudem werden die Schilder mit einem QR-Code versehen sein, der auf diese Internetseite mit Informationen zum Thema und einem erkl?renden Videofilm führt.?

Zun?chst r?t Erich Kulling den Parkbesuchern, sich nicht in das n?here Umfeld der Entenfütterungspl?tze zu begeben. Dies gelte vor allem auch für Eltern mit deren Kindern.?

Kontakt

Info-Button

Erich Kulling

Telefon: 0 62 41 / 8 53 - 67 02

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