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Baumf?llungen

Das F?llen von Laubb?umen im Stadtgebiet Worms ist nur mit Genehmigung der Unteren Naturschutzbeh?rde m?glich. So bedarf es einerseits einer allgemeinen Genehmigung nach der Eingriffsregelung, weiterhin unter bestimmten Voraussetzungen einer weiteren Genehmigung nach den artenschutzrechtlichen Bestimmungen.

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Baumf?llung
Baumf?llung
Ortsbildpr?gender Baum ?
Ortsbildpr?gender Baum

Genehmigungspflicht nach der Eingriffsregelung des Bundesnaturschutzgesetzes

Die selbstst?ndige Beseitigung markanter Einzelb?ume oder Baumgruppen ist nach den Bestimmungen der Eingriffsregelung zu beurteilen und damit grunds?tzlich genehmigungspflichtig.?

Ausgenommen von dieser Genehmigungspflicht sind Nadelgeh?lze, da diese nicht im hiesigen Landschaftsraum heimisch sind und nicht der hiesigen Landschaftstypik entsprechen, weiterhin Obstb?ume, die zur Eigenversorgung oder auch zu gewerblichen Zwecken angebaut wurden. Die Rodung von alten Streuobstbest?nden jedoch verbleibt als kulturhistorisch und ?kologisch wertvollstes Element in der Landschaft in jedem Fall genehmigungspflichtig!

Die F?llung eines Laubbaumes ist bei der unteren Naturschutzbeh?rde mittels F?llantrag zu beantragen. Bei der Entscheidung über das Anliegen wird sich an h?chstrichterlichen Entscheidungen orientiert.

Mit einer F?llgenehmigung verbunden ist generell die Pflicht zur Nachpflanzung als Kompensation des Eingriffs. Da durch die Nachpflanzung eines Baumes innerhalb der n?chsten Jahre trotzdem der Biotopwert des F?llbaumes nicht kompensiert werden kann, werden, sofern die Platzverh?ltnisse es zulassen, zwei B?ume zur Nachpflanzung beauflagt, und zwar standortgerechte Laubgeh?lze mit der Pflanzqualit?t Hochstamm oder Heister, zweimal verpflanzt, 8-10cm Stammumfang.

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Genehmigungspflicht nach Artenschutzrecht

Neben der Entscheidung über einen F?llantrag nach der Eingriffsregelung ist darüber hinaus der Artenschutz zu beachten. So ist in § 39 Bundesnaturschutzgesetz geregelt, dass B?ume, Hecken, lebende Z?une, Gebüsche und andere Geh?lze in der Zeit vom 1. M?rz bis zum 30. September nicht abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden dürfen; zul?ssig sind in diesem Zeitraum nur schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von B?umen. Diese Regelung wurde getroffen, um besonders geschützte Arten ( z.B. s?mtliche Singv?gel ) in ihrer Fortpflanzungsst?tte nicht zu beeintr?chtigen.
Das bedeutet, dass ein Baum innerhalb des Artenschutzzeitraumes ( 1. M?rz bis 30. September ) nur bei nachgewiesener akuter Verkehrsgef?hrdung gef?llt werden darf. Alle anderen genehmigten F?llungen sind grunds?tzlich bis zum 1. Oktober zurückzustellen und bis sp?testens 28. Februar abzuschlie?en.

Sollten dennoch nachvollziehbare Gründe vorliegen eine F?llung w?hrend der Vegetationsperiode auszuführen, ist eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung bei der unteren Naturschutzbeh?rde zu beantragen. Zur Erlangung einer solchen ist es erforderlich, dass der Baum durch eine fachlich versierte Person ( Biologe oder Ornithologe – Vogelkundler ) begutachtet wird, ob sich Singvogelbrut im Baum befindet. Erst nach Best?tigung der artenschutzrechtlichen Unbedenklichkeit wird eine Ausnahmegenehmigung erteilt, jedoch nur kurzfristig, um zu vermeiden, dass sich neuerlich Brut ansiedelt. Kontakte zu geeigneten Sachverst?ndigen k?nnen Sie bei der unteren Naturschutzbeh?rde erfragen.

Zudem ist darauf zu achten, dass durch die F?llung keine streng geschützten Arten wie z.B. H?hlenbewohner wie Flederm?use, Eulen oder Spechte zu Schaden kommen. Dies kann natürlich auch bei Nadelb?umen vorkommen, sodass grunds?tzlich vor jeder F?llung besonderes Augenmerk auf die den Baum beherbergende Fauna zu richten ist. Sollten entsprechende Arten vorgefunden werden, ist im Vorfeld einer geplanten F?llung Kontakt mit der unteren Naturschutzbeh?rde aufzunehmen, um geeignete Ma?nahmen zur Milderung oder Abwendung des m?glichen entstehenden Schadens zu treffen.

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Kontakt

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Vera Büttner-K?stel

Telefon: 0 62 41 / 8 53 - 35 03

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