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Das Mairezept: Roter Couscous mit grünem Gemüse

Sattes Grün hat sich über die Felder, W?lder und Fluren gezogen. Auch auf den ?ckern sprie?t und grünt es. Zum kulinarischen Frühlingsangebot geh?ren neben einer gro?en Vielfalt an frischen Kr?utern und Salaten immer mehr Gemüsesorten. Auf dem Markt gibt es zwischen Blumenkohl, Radieschen, Brokkoli und Erbsen, auch Frühkartoffeln und Spinat zu finden. Auch die ersten kleinen Tom?tchen nehmen langsam r?tliche Farbe an.

Brokkoli, Spinat, Couscous, Spitzkohl, Erbsen

Das Mairezept (für 4 Personen)

Roter Couscous mit grünem Gemüse?

hier kommen Sie zum Rezept

Zutaten?

4 Frühlingszwiebeln
2 Handvoll Erbsen mit Schale verwenden
??Brokkoli
? Blumenkohl
? kleiner Spitzkohl
2 Karotten
3 Handvoll Spinat
Salz, Pfeffer
Paprikapulver
Sojaso?e
Brat?l

2-3 EL Tomatenmark
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
250 g Couscous (Tipp: auch mit Hirse schmeckt das Rezept sehr lecker)
600 ml Gemüsebrühe
? Bund frische Petersilie
? Bund frischer Koriander


Zubereitung

Gemüse

Frühlingszwiebeln waschen und in Ringe schneiden. Erbsen waschen und vierteln, die R?schen vom Blumenkohl und Brokkoli trennen, die Rümpfe sch?len und wie auch die Karotten in kleine Viertel und den Spitzkohl in feine Streifen schneiden. Alles Gemüse mit etwas ?l in einer Pfanne 5-10 min. andünsten (nach ein paar Minuten Deckel auf der Pfanne geben), dann R?schen hinzugeben und weitere 10-15 Minuten k?cheln lassen (bei Bedarf etwas Wasser hinzugeben). Zum Schluss den in breite Streifen geschnittenen Spinat hinzugeben. Mit Sojaso?e abl?schen. Mit Pfeffer, Paprikapulver und wenig Salz abschmecken (Vorsicht mit dem Salz: die Sojaso?e ist bereits salzig).?

Couscous

Die Zwiebel klein schneiden und in etwas ?l andünsten. Den klein geschnittenen Knoblauch hinzugeben, sowie kurze Zeit sp?ter 2-3 EL Tomatenmark. Alles kurz anbraten. Vom Herd nehmen. Couscous hinzugeben und mit hei?e Gemüsebrühe übergie?en, quellen lassen. Fein geschnittene Petersilie und Koriander dazugeben.

Joghurtdip

Kr?uter und Tomaten sehr fein schneiden und mit dem Joghurt mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


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Gemüse der Saison

Frische Ernte? (Freilandprodukte & ungeheizter geschützter Anbau)

Erdbeere, Rhabarber, Blumenkohl, Brokkoli, Chinakohl, Erbse, Fenchel, Kohlrabi, Rettich, Stangensellerie, Spargel, Eissalat, Endiviensalat,?Feldsalat,?Romanasalate, Rucola, Kopfsalat, Bunte Salate, Lauch/Porree, Radieschen, Mai- und Herbstrübe, Spinat, Spitzkohl,?Wei?kohl,?Bund-, Lauch- und Frühlingszwiebeln, Frühkartoffeln, erste?Salat- und Minigurken und Tomaten

Lagerobst und Lagergemüse

Apfel, Chicorée, Zwiebel, Knollensellerie, Rote Beete,?M?hre, Kartoffel,?Rotkohl,?Wirsing

Saisonkalender heimisches Obst und Gemüse

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Tipps, Tricks und Wissen aus Oma′s Küche

Aus Omas Küche: Der Gemüsetipp im Mai

Gemüsebrühe aus Abf?llen. Ja das geht leichter als gedacht. Aus Petersilienst?ngeln, Karottenschalen, den Resten von Lauch (Wurzel und harte dunkelgrüne Enden), die Schale von Kohlrabi, die Enden von grünen Bohnen, Bl?tter und Strunk von Blumenkohl und Brokkoli, Reste von Zucchini, Pastinaken, Sellerieschalen, den Stilenden von Pilzen und vielen "Gemüseabf?llen" mehr, l?sst sich eine Gemüsebrühe kochen. Einfach die Reste mit Wasser ca. 30 Minuten k?cheln lassen. Anschlie?end sieben, Brühe abkühlen lassen und direkt verwenden oder in kleinen Portionen eingefrieren.?
Fallen nur ab und an für die Gemüsebrühe verwendbare Zutaten an, diese einfach in einer Gefriertüte in der Gefriertruhe sammeln und erst wenn diese voll ist eine Brühe kochen.

Was auch vielen nicht bewusst ist, die Bl?tter von Kohlrabi und roter Beete k?nnen auch gegessen werden. Küchentipp: In Streifen schneiden und in die Gemüsepfanne dazugeben (?hnlich wie Spinat).

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Daten und Fakten

Daten und Fakten: Ern?hrung, Klima, Landwirtschaft

... von der Landwirtschaft ...

Wo kommen unsere Lebensmittel her? Wie sehen die landwirtschaftlichen Strukturen aus, wo das Gemüse, Getreide und Obst, welches wir t?glich essen, erzeugt werden? Kaum einer kann wirklich genau sagen, wo und unter welchen Bedingungen seine Lebensmittel hergestellt wurden.?

Bei der Frage um die Klimafreundlichkeit landwirtschaftlicher Betriebe stehen oft lediglich der Aussto? von CO?-Emissionen im Vordergrund. Wichtig ist jedoch eine ganzheitliche Betrachtung über CO?-Emissionen hinaus: Gesunde B?den, biologische Vielfalt, das Respektieren natürlicher Lebenskreisl?ufe und die Aufrechterhaltung regionaler ?kologischer Gleichgewichte, wie auch die Erhaltung von Wasserqualit?t - das sind alles wichtige Faktoren des Klimaschutzes, als auch der Klimaanpassung. Je schwerer das System aus dem natürlichen Gleichgewicht zu bringen, also je resilienter es ist, desto standhafter ist es gegenüber sich ver?ndernder Umweltfaktoren, also auch den negativen Auswirkungen des Klimawandels wie Extremwetterereignissen von Hitzeperioden bis hin zu pl?tzlichen Starkregen.?

Der Kerngedanke der ?kologischen Landwirtschaft ist das ressourcenschonende Wirtschaften im Einklang mit der Natur. Auf synthetische Düngemittel und Pflanzenschutzmittel wird verzichtet und stattdessen durch Mist, Kompost oder Leguminosen (Stickstoff sammelnde Pflanzen) dem Boden Dünger zugeführt. Der Anbau von mehrj?hrigen Fruchtfolgen und Zwischenfrüchten erneuert und erh?lt die Bodenfruchtbarkeit. In der Tierhaltung wird weitgehend auf Antibiotika verzichtet, die Fütterung der Tiere erfolgt?mit m?glichst hofeigenem Futter. All dies sind nur einige wenige Aspekte und Praktiken ?kologischer Landwirtschaft - Praktiken, die den Bodenschutz, Gew?sserschutz, Artenschutz und Tierschutz neben der Produktion von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln in Mittelpunkt stellen.

Das hei?t ?kologische Landwirtschaft ist per se schon Umweltschutz. Dennoch gibt es auch in ?kologischen Betrieben h?ufig einen hohen Einsatz von fossilen Brennstoffen, wodurch klimasch?dliche Treibhausgase verursacht werden. Auch kann die Umwelt- und Klimafreundlichkeit von einem ?kologischen Betrieb zum anderen variieren, je nach Struktur, Management und Gr??e.?

Eine landwirtschaftliche Form, welche die b?uerliche und vielf?ltige Landwirtschaft mit regionalen, ?kologischen Lebensmitteln, ab von den Schwankungen des Marktes und dadurch zukunftsf?hig ist, ist die solidarische Landwirtschaft. Mehr dazu im n?chsten Klimarezept.

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Selma Mergner

Telefon: 0 62 41 / 8 53 - 35 01

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