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Energieausweis

Auf der Grundlage der Energieeinsparverordnung (EnEV) ist ein Energieausweis für Geb?ude Pflicht. Das Dokument bewertet die energetische Qualit?t von Geb?uden und liefert wichtige Entscheidungshilfen sowohl für Mieter als auch Geb?udeeigentümer. Der Energieausweis dient ausschlie?lich der Information. Rechtsansprüche lassen sich daraus nicht ableiten.

Wir zeigen Ihnen welche Varianten es gibt und was dabei zu beachten ist.

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Muster eines Energieausweis in der Fassung vor 2014 (Quelle: dena/BMVBS)?
Muster eines Energieausweis in der Fassung vor 2014 (Quelle: dena/BMVBS)

Energieausweis - Fristen

Für die Ausstellung eines Energieausweises gelten folgende Fristen:

  • Für Neubauten ist die Ausstellung eines Energieausweises seit 1995 vorgeschrieben
  • Bei Vermietung und Verkauf haben Mieter oder K?ufer seit dem 01.01.2009 das Recht, die Vorlage eines Energieausweises vom Eigentümer, Vermieter oder Verk?ufer einzufordern. Dies gilt für alle Wohngeb?ude, unabh?ngig vom Baujahr.?
  • ab 01.07.2009 sind Energieausweise auch für Nichtwohngeb?ude erforderlich. Für ?ffentliche Nichtwohngeb?ude mit mehr als 1.000 m2 Nutzfl?che besteht ab dem 01.07.2009 eine Aushangpflicht, wenn diese stark von Besuchern frequentiert werden?

Freigestellt von der Ausweispflicht sind Baudenkm?ler (denkmalgeschützte Geb?ude) und kleinere Geb?ude mit einer Nutzfl?che von bis zu 50 Quadratmetern.

Wer braucht einen Energieausweis?

Check-Liste zum Energieausweis?

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Man unterscheidet bedarfs- und verbrauchsorientierte Energieausweise

Ein Energieausweis kann auf der Grundlage des gemessenen Energieverbrauchs als sogenannter Energieverbrauchs-Ausweis oder aufgrund des errechneten Energiebedarfs als Energiebedarfs-Ausweis erstellt werden:

Energieverbrauchs-Ausweis: Die Berechnung erfolgt auf Grundlage des j?hrlich gemessenen Energieverbrauchs für Heizung und Warmwasser der letzten drei Verbrauchsjahre und ist damit abh?ngig vom Verbrauchsverhalten.?

Energiebedarfs-Ausweis: Hier wird der Energiebedarf eines Geb?udes berechnet, dabei werden u. a. W?rmed?mmung, Heizungsanlage etc. berücksichtigt. Damit wird eine fundierte Aussage zur Geb?udequalit?t und zur Effizienz der Heizungsanlage unabh?ngig vom Nutzerverhalten getroffen. Dieses Verfahren ist aufw?ndiger und damit teurer als das rein verbrauchsorientierte.?

Welcher Ausweis für welches Geb?ude?

  • Geb?ude mit mehr als 4 Wohneinheiten: Hier besteht eine Wahlfreiheit zwischen Energieverbrauchsausweis und dem Energiebedarfsausweis.
  • Geb?ude mit 1 - 4 Wohneinheiten: Hier wird nach Alter des Geb?udes und nach dem energetischen Standard unterschieden. Wurde das Geb?ude nach dem 01. November 1977 errichtet, besteht auch hier eine grunds?tzliche Wahlfreiheit. Bei Geb?uden, die vor dem 01. November 1977 errichtet wurden und die?das Anforderungsprofil der ersten W?rmeschutzverordnung von 1977 (zum Beispiel durch nachtr?gliche Modernisierungsma?nahmen) erreichen, besteht ebenfalls Wahlfreiheit. Ist dies nicht der Fall, so ist nur ein Bedarfsausweis zul?ssig.?
  • Neubauten: Bei Neubauten ist grunds?tzlich ein Bedarfsausweis zu erstellen.

Der Energieausweis besitzt eine Gültigkeit von 10 Jahren nach Ausstellung.

Die Berechtigung, einen Energieausweis auszustellen wird in der Energieeinsparverordnung?geregelt. Demnach dürfen qualifizierte Fachkr?fte, wie Architekten, Ingenieure und Handwerksmeister diese Dienstleistung anzubieten. Auftraggeber sollten sich jedoch immer eine Best?tigung vorlegen lassen, wonach der Auftragnehmer zur Ausstellung eines Energieausweises berechtigt ist.?

Eine Liste berechtigter Firmen und Personen finden Sie hier.

Die Preise für den Energieausweis unterliegen der Verhandlungsfreiheit zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer.

Weitere Einzelheiten k?nnen Sie auf der Internetseite der Deutschen Energie-Agentur GmbH dena nachlesen.

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Der Energieausweis in der neuen EnEV 2014

Mit Inkrafttreten der neuen EnEV am 01.05.2014 müssen Verk?ufer und Vermieter den Energieausweis bereits bei der Besichtigung vorlegen. Die wichtigsten energetischen Kennwerte aus dem Energieausweis müssen au?erdem schon in der Immobilienanzeige genannt werden, zum Beispiel der durchschnittliche Endenergiebedarf des Geb?udes.

Die energetischen Kennwerte werden künftig nicht mehr nur auf einer Skala von grün bis rot dargestellt, sondern zus?tzlich einer von neun Effizienzklassen zugeordnet. In Anlehnung an die bekannte Kennzeichnung von Elektro- und Haushaltsger?ten reicht die Skala hier von A+ (niedriger Energiebedarf) bis H (hoher Energiebedarf). Diese Zuordnung gilt aber nur für neu ausgestellte Ausweise: Bereits vorliegende Energieausweise ohne Angabe von Effizienzklassen behalten ihre Gültigkeit.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der?dena...

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