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Der Eichenprozessionsspinner in Worms

Raupen des Eichen-prozessionsspinners Quelle: FVA Baden -Württemberg
Raupen des Eichen-prozessionsspinners
Quelle: FVA Baden -Württemberg

Auftreten

Der Eichenprozessionsspinner trat in Worms zum ersten Mal im Jahr 2005 in Massen auf. Betroffen waren damals stark frequentierte Bereiche wie der Stadtpark und das Freibadgel?nde.
Weite Bereiche mussten abgesperrt werden, da die Gifthaare des Eichenprozessionsspinners auf der Haut und an den Schleimh?uten zu allergischen und/oder toxischen Reaktionen führen k?nnen. Die Gifthaare bleiben im Streu unter den B?umen über Jahre erhalten bzw. werden vom Wind weiter getragen, so dass nicht nur der Baum, sondern auch die ganze Umgebung gemieden werden muss.

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Prozession am Stamm Quelle: LWF Bayern
Prozession am Stamm
Quelle: LWF Bayern

Biologie

Eichenprozessionsspinner richten an Eichen gro?e Sch?den an, sie wandern im Prozessionszug am Stamm hinauf. Zwischen April und Juni kommt es zum Kahlfra? (Knospen und Bl?tter). Bei gro?em Auftreten sind sie sehr sch?dlich!
Die Eier überwintern in Eigelegen von 100- 200 Eiern am Stamm, die Larven schlüpfen im zeitigen Frühjahr, nur dann hat eine Bek?mpfung Aussicht auf Erfolg.

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Prozession am Stamm Quelle: LWF Bayern
Prozession am Stamm
Quelle: LWF Bayern

Bek?mpfung

Um der Gesundheitsgef?hrdung und der Nutzungs-einschr?nkung vorzubeugen wurden im vergangenen Frühjahr erstmals B?ume im unmittelbaren Freizeitbereich des Stadtparks, sowie des Freibades mit einem biologischen Pflanzenschutzmittel behandelt.

Hierzu wurde eine Ausnahmegenehmigung zur Anwendung von Pflanzenschutzmitteln bei der ADD Trier beantragt. Die Bl?tter sollten nicht gr??er als ein ?Fledermausohr“ sein (also eine frühe Austriebsspritzung)!

Bei dem verwendeten Mittel ?Dipel ES“ handelt es sich um ein biologisches Insektizid (Bacillus thuringiensis). Es verhindert eine weitere Verpuppung und ein sofortiger Fra?stopp tritt ein, so dass die Raupen auch in der im Vergleich mit chemischen Insektiziden verl?ngerten Abt?tungszeit keine Sch?den mehr anrichten k?nnen. Das Mittel ist nicht bienengef?hrlich.
Erwischt man jedoch nicht den richtigen Spritzzeitpunkt, ist nur noch eine mechanische Bek?mpfung (absaugen) m?glich.

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