Nelly-Sachs-Integrierte Gesamtschule Worms (IGS)

Aus der Kerschensteinerschule wurde zum Schuljahr 2008/09 eine integrierte Gesamtschule. Dazu waren bzw. sind umfassende Sanierungs, Umbau- und Neubauma?nahmen n?tig.

Akutell l?uft die Sanierung Bauteil AII. Die Fertigstellung ist für Herbst 2012 geplant.

N?heres lesen Sie bitte hier:

(zuletzt ge?ndert: 02.09.2011)

So soll die fertige IGS im Schuljahr 2012/13 aussehen
So soll die fertige IGS im Schuljahr 2012/13 aussehen
Multimediale Tafel im Chemiesaal
Multimediale Tafel im Chemiesaal

bisheriger Werdegang IGS:

Schultr?gerausschuss: 07.04.2005 / 22.10.2007
Letzter Stadtratbeschluss: 17.09.2008
Erstellung von Bauantrag und Zuschussantrag: Oktober 2008
Bewilligung des Zuwendungsbescheides durch die ADD Neustadt: Dezember 2008
Erteilung der Baugenehmigung: M?rz 2009
Baubeginn 1. Bauabschnitt (Neubau): 24.08.2009
Baubeginn 2. Bauabschnitt (Verwaltung mit Bibliothek): 01.05.2010, Einweihung am 02.09.2011

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Allgemeines

Gem?? Stadtratbeschluss vom November 2006 wurde im Geb?ude der Kerschensteinerschule zum Schuljahr 2008/09 mit der Einrichtung einer integrierte Gesamtschule begonnen, bei gleichzeitig gleitender Aufhebung der Hauptschule.

Im Schulgeb?ude verbleiben die dreizügige Grundschule und die Kindertagesst?tte. Ebenso zum Standort Kerschensteinerschule geh?ren eine Dreifeld- Sporthalle, ein ehemaliges Schulschwimmbad und Au?ensportanlagen.

Zusammen mit der vom Bildungsministerium eingesetzten Planungsgruppe (p?dagogische Konzeptbearbeitung) und dem vorgegebenen Raumprogramm der Schulbaurichtlinien wurden die geforderten R?umlichkeiten für eine vierzügige IGS der Klassenstufen 5 bis 13 auf den Bestand (das Schwimmbad wird zu einer Mehrzweckhalle umgebaut) und den viergeschossigen, zu einem Pausenhof aufgest?nderten Neubau verteilt.

Der Erweiterungsbau auf der Südseite des Gesamtkomplexes ist r?umlich mit dem viergeschossigen Geb?udetrakt durch einen geschlossenen Steg über die oberen drei Neubaugeschosse verbunden.

Die Au?ensportanlage (100 Meter Laufbahn) wird verlegt (Neubaubereich), ein verbleibendes Teilstück wurde saniert und für den Grundschulsport als 50 Meter Laufbahn verwendet.

Die Grundrisskonzeption des Neubaus orientiert sich an den Vorgaben durch das p?dagogische Konzept und ordnet jeweils 4 Klassenr?umen 2 Differenzierungsr?ume zu. Insgesamt 4 Klassenr?ume und 2 Differenzierungsr?ume bilden zusammen mit einem Lehrerstützpunkt eine Geschosseinheit.

Beschreibung Neubau
-Bauma?nahme abgeschlossen-

Die tragenden Au?enw?nde des Neubautraktes sowie die aus der Fassade nach innen weg gerückten Stützen sind aus Ortbeton hergestellt. über Sichtbetonstützen im frei stehenden Untergeschoss zusammen mit dem Aufzugschacht und den Treppenhausw?nden werden die Lasten aus 4 Geschossen über Streifenfundamente und Bodenplatte in den Baugrund eingeleitet.

Auf die Au?enw?nde (EG bis 3.OG) wurde ein W?rmed?mmverbundsystem aufgebracht. Das Untergeschoss erh?lt eine vorgeh?ngte hinterlüftete Ziegelfassade auf einer Unterkonstruktion aus Aluminium. Raumseitig wurden die Au?enw?nde mit einen lasierenden Anstrich versehen.

Die Klassenraumfenster werden in Kunststoff mit aufgesetzten Au?enjalousien aus Aluminium ausgeführt, Türen und geschosshohe Fensterelemente (UG, Treppenhaus) als Alu-Konstruktion.

Gem?? statischer Berechnung wurden die tragenden und nicht tragenden Innenw?nde aus Ortbeton in Sichtbetonqualit?t und Klinkersichtmauerwerk bzw. Trockenbauweise hergestellt. Das tragende Klinker-Sichtmauerwerk ist zur Klassenraumseite hin verputzt.

Raumtüren wurden in stabiler Ausführung (Holztürblatt mit Oberfl?chenbeschichtung) in eine Stahlumfassungszarge eingebaut. Gem?? Forderungen des Brandschutzes sind in den Fluren und Treppenh?usern rauchdichte Türanlagen (Glas- Aluminiumkonstruktion) montiert.

Die Geschossdecken sind als Betonmassivdecken hergestellt. Ein schwimmender Estrich wurde eingebaut. Als Bodenbelag sind in den Klassenr?umen und Fluren Linoleumbahnen verlegt, im Treppenhaus keramische Fliesen.

Die abgeh?ngten Decken bestehen aus schallabsorbierenden Mineralfaserakustikplatten, teilweise zus?tzlich mit einem aufliegenden und umlaufenden Schallabsorber für Kinder mit eingeschr?nktem H?rverm?gen und Konzentrations- oder Aufmerksamkeitsst?rungen. Die Untersicht des aufgest?nderten Untergeschosses ist ged?mmt und mit Faserzementplatten auf Unterkonstruktion verkleidet bzw. verputzt.

Auf der mit einer Dampfbremse und einer D?mmlage überdeckten obersten Betondecke ist eine Gef?lle bildende Stahlkonstruktion zur Aufnahme der Dachdeckung aus Aluprofilblechen (zum Beispiel Kalzip) montiert. Die Dachentw?sserung des flach geneigten, belüfteten Walmdaches erfolgt über Kastenrinnen und Fallrohre an der Fassade. Auf der gesamten Dachfl?che ist eine Fotovoltaikanlage montiert.

Alle Klassenr?ume und die Lehrerstützpunkte haben eine Be- und Entlüftung (mit W?rmerückgewinnung) als Grundlüftung mit einer Luftwechselrate, die das 0,5 bis 0,8-fache des Raumvolumens betr?gt. Dadurch k?nnen W?rmeverluste über das Fensterlüften reduziert werden.

Für behinderte Mitmenschen (Schüler, Lehrkr?fte, Besucher etc.) ist ein Fahrstuhl vorgesehen, der eine rollstuhlgerechte Anbindung an jedes Geschoss und auf das Au?engel?nder erm?glicht.

Das Gel?nde zum freistehenden Untergeschoss ist abgeb?scht und bepflanzt (Bepflanzung Herbst 2011). Auf einer Seite erfolgte eine Terrassierung durch Sitzbl?cke. Befestigte Fl?chen im Bereich des überdachten Pausenhofs wurden mit eingef?rbtem Betonpflaster hergestellt.

Das Regenwasser aus den Dachfl?chen wird in Zisternen gespeichert und für die WC-Spülung (Grundschule) und Au?enbew?sserung verwendet (Fertigstellung Sept./Okt. 2011). Der überlauf der Zisternen wird in eine Rigole geleitet und versickert, das st?dtische Kanalnetz erf?hrt dadurch eine spürbare Entlastung.

Die hoch d?mmende Fassade (Vollw?rmeschutz + Fenster + Dach) zusammen mit der Lüftungsanlage und der Fotovoltaik sowie einer Beleuchtungsoptimierung (Konstantlichtregelung in den Klassenr?umen) führen zu einer deutlichen CO2- Reduzierung.

Vorteile Konstantlichtregelung:
automatisches Zuschalten der Beleuchtung bei abnehmender Au?enhelligkeit
automatisches Abschalten der Lampen bei ausreichender Helligkeit
verz?gerte Reaktion auf kurzzeitige Au?enlichtver?nderungen
ca. 50% Energieeinsparung gegenüber herk?mmlichen Leuchten.

Kenndaten
Beginn der Erdarbeiten am Neubau: 24. August 2009
Fertigstellung und Nutzung (3.OG): Januar/ Februar 2011
Nutzung EG- 2.OG: ab Schuljahr 2011/ 2012 und mit dem Beginn Sanierung Bauteil AII
Fertigstellung Au?enanlagen: Juni 2011
Geb?udeabmessung: 25,30m x 24,50m
Hauptnutzfl?che: 1.640 m2
Umbauter Raum: 13.370 m3
Anzahl der am Bau beteiligten Firmen und Fachbüros: 37 Firmen
Kalkulierte Gesamtkosten inkl. Baunebenkosten: rund 3.680.000 Euro (brutto).
Beschreibung Bauteil B (Verwaltung und Bibliothek)
-Bauma?nahme abgeschlossen-

Allgemeines
Der sanierte Bauteil des Bestandsausbaus, Bauteil B, hat eine neue Nutzung erhalten. Der ehemals naturwissenschaftliche Bereich beinhaltet nun

die Verwaltung mit 9 Leiterbüros
1 Sekretariat
1 Arztzimmer
2 Besprechungsr?ume
1 Technikraum
1 Verwaltungsraum
1 Lehrmittelraum
2 Lehrer WC-R?ume
die Bibliothek der IGS
Der Umzug der Verwaltung ins Bauteil B erm?glichte den Beginn der Sanierungen am Bauteil AII, welche am 01.07.2011 begonnen haben.

Werdegang Baukonstruktion und Sanierung
Der 1972 erbaute Bauteil wurde gem?? den anerkannten Regeln der Technik sowie geltenden gesetzlichen Bestimmungen komplett entkernt und saniert. Insbesondere wurde die Energie-Einspar-Verordnung, kurz ENEV, in Ihrer aktuellen Fassung, sowie Brandschutzbestimmungen umgesetzt. So wurde auf die zuvor freigelegte Fassade ein W?rmd?mmverbundsystem, mit 20 cm Mineralwolld?mmung aufgebracht. Den W?rmeschutz komplettierend, wurde die Decke des Kriechkellers mit einer 10 cm EPS- W?rmed?mmplatte ged?mmt.

Die brandschutztechnischen Ma?nahmen betreffend, wurde das Bauteil in 2 Nutzungseinheiten unterteilt: Bibliothek und Verwaltung. Diese sind untereinander durch eine F90–Wand getrennt und mit einer T30–RS Alu-Rahmen Glastür verbunden.

Weiter wurden umfangreiche Ma?nahmen bezüglich der Standsicherheit des Geb?udes und der Schadstoffsanierung get?tigt. Im Zuge der Sanierung wurde eine Unterdimensionierung der Au?enw?nde festgestellt. Um den heutigen Ansprüchen der Standsicherheit zu entsprechen, wurde an 12 Stellen die Au?enwand mit einer Stahlkonstruktion unterstützt bzw. ertüchtigt. Auch die, durch das Alter des Geb?udes bedingten Betonsch?den in der Decke und Kriechkellerau?enw?nden wurden fachgerecht behoben.

Im Rahmen der Schadstoffsanierung wurde das Geb?ude schadstofffrei gestellt. So wurden unter anderem Fugenmittel (belastet mit PCB), D?mmmaterialien (belastet mit KMF) und alte Rohrleitungen und Putze (belastet mit Astbest) fachgerecht ausgebaut und entsorgt.

Auf Grund der Nutzungs?nderung - und der nach Arbeitsst?ttenrichtlinie notwendigen Sichtbezüge nach au?en - wurden in die bestehende Betonfassade Fenster?ffnungen ges?gt. Um dies zu erm?glichen, musste im Vorfeld die vorgeh?ngte Waschbetonvorsatzschale entfernt werden.

Gleichzeitig mit der ?ffnung der Fassadenfl?chen, wurden die ehemaligen Oberlicht?ffnungen zum gr??ten Teil verschlossen. Somit konnte auf dem Dach des eingeschossigen Bauteils, ein Walmdach in Kaltdachbauweise mit Aluminiumprofiltafeln, auf einer Stahlleichtkonstruktion erbaut werden. Die Entw?sserung des Daches erfolgt über Kastenrinnen und Fallrohre an der Fassade. Das anfallende Regenwasser versickert sodann in der neu angelegten Rigole.

Um der Durchfeuchtung des Geb?udes entgegen zu wirken, wurde im erdberührten Bereich der Au?enw?nde eine neue Abdichtung aufgebracht, sowie vorgelagert eine Dr?nage eingebaut. Auch diese mündet in der Rigole, sodass das anfallende Wasser kontrolliert versickert.

Im Inneren bekam der Bauk?rper, seiner Nutzung entsprechend eine neue Raumaufteilung aus Trockenbauw?nden. Um dies zu erm?glichen, wurde der Innenbereich im Vorfeld komplett entkernt. Neue ?ffnungen wurden in die noch verbliebenen Betonw?nde ges?gt. Ein neuer schwimmender Estrich wurde eingebracht. Dieser erhielt in den Aufenthaltsbereichen einen Linoleumbelag, und in den Verkehrs- bzw. den Sanit?rbereichen einen Fliesenbelag. Die Beton PI-Deckenkonstruktion ist mit einer Akustikdecke abgeh?ngt. Die W?nde erhielten einen neuen Putz und Anstrich.

Die 2 Besprechungsr?ume wurden jeweils mit einer Teeküche ausgestattet. Das Mobiliar der Leiterbüros wurde mit Schreibtischen, Container sowie Stühlen erg?nzt und das Sekretariat inklusive Teeküche komplett neu eingerichtet.

Um die vertraulichen bzw. pers?nlichen Daten der Schüler zu sichern, erhielt der Verwaltungsbau eine Alarmsicherung. Der Nutzung entsprechend wurden die Büros und die Bibliothek mit Internetzugang und Telefon ausgestattet.

Kenndaten
Beginn der Sanierung: 01.05.2010
Fertigstellung: 31.05.2011
Abmessungen: ca. 35m x 18m
Fl?chen:
BGF (Brutto-Grundfl?che) ca. 633 m2
NGF (Netto-Grundfl?che) ca. 570 m2
BRI (Brutto-Rauminhalt) ca. 4.580 m3
Geschosse: 1 Vollgeschoss + Kriechkeller
Anzahl der am Bau beteiligten Firmen und Fachbüros: 33 Firmen
Kalkulierte Gesamtkosten inkl. Baunebenkosten: rund 818.000 EUR

Sehen Sie hier die Bildergalerie zur Einweihung am 02.09.2011

Lesen Sie hier mehr zur Einweihung

Beschreibung Bauteil AII
-Bauma?nahme l?uft bis vorauss. Herbst 2012-
Nach dem Umzug der Verwaltung in das Bauteil B und der Klassen in den Neubau konnte am 01.07.2011 planm??ig mit dem Bauabschnitt AII begonnen werden.
Das Geb?ude wird auf den Rohbau zurückgeführt und in Bezug auf den Brandschutz und Schadstoffe saniert.
Die geplante Nutzung des Geb?udes umfasst

Klassenr?ume und Lehrerstützpunkte vom 1. bis 3. Obergeschoss,
die neue Mensa im Erdgeschoss und
die n?tigen Technikr?ume im Untergeschoss.

Das Bauteil AII soll voraussichtlich im Herbst 2012 fertig gestellt sein.

Ministerin Doris Ahnen bei der Einweihung des neuen IGS-Geb?udes am 02.09.2011 in Worms
Ministerin Doris Ahnen bei der Einweihung des neuen IGS-Geb?udes am 02.09.2011 in Worms
Band-AG und T?nzerinnen der achten Klassen sorgten für gute Stimmung
Band-AG und T?nzerinnen der achten Klassen sorgten für gute Stimmung
Freuen sich gemeinsam über das farbenfrohe Schulgeb?ude: Schüler/innen mit (hinten von rechts nach links) Oberbürgermeister Michael Kissel, Ministerin Doris Ahnen, Landtagsabgeordneter Jens Guth, Schulleiterin Ulrike Dagne und Schuldezernent Joachim Kosubek
Freuen sich gemeinsam über das farbenfrohe Schulgeb?ude: Schüler/innen mit (hinten von rechts nach links) Oberbürgermeister Michael Kissel, Ministerin Doris Ahnen, Landtagsabgeordneter Jens Guth, Schulleiterin Ulrike Dagne und Schuldezernent Joachim Kosubek

Nelly Sachs?

(*?10. Dezember 1891 in Berlin-Sch?neberg, ? 12. Mai 1970 in Stockholm)

Benannt ist die IGS nach der jüdischen, deutsch-schwedischen Schriftstellerin und Lyrikerin?Nelly (Leonie) Sachs. Sie erhielt 1965 als erste Frau den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 1966 den Nobelpreis für Literatur.?

Quelle: wikipedia

Neubau der Nelly-Sachs-IGS eingeweiht

07.09.2011 - Am vergangenen Freitag, 02.09.2011 wurde das neue Geb?ude der Nelly-Sachs-Integrierte Gesamtschule (IGS) in Worms-Horchheim (ehemals Kerschensteinerschule) im Beisein von Staatsministerin Doris Ahnen, Oberbürgermeister Michael Kissel und vielen Schüler/innen und weiteren G?sten eingeweiht.

IGS nur mithilfe Generalsanierung machbar

?Alles beginnt mit der Sehnsucht, immer ist im Herzen Raum für mehr, für Sch?neres, für Gr??eres“. Mit diesem Zitat der jüdisch deutschen Schriftstellerin Nelly Sachs l?sst dich die Entwicklung der Nelly-Sach-Integrierten Gesamtschule (IGS) in Worms-Horchheim treffend beschreiben.

Als im Zuge der Schulstrukturreform im November 2006 in Worms die Entscheidung für eine IGS am Standort der Kerschensteiner Schule fiel, war allen Beteiligten bewusst, dass sich der Raumbedarf für die IGS nur durch eine Generalsanierung des 1972 gebauten und in die Jahre gekommenen Schultrakts erreichen lie?. Ein Projekt, das auf 6 bis 8 Jahre ausgelegt war.

Mit dem Schuljahr 2008/09 nahm die Integrierte Gesamtschule (IGS) im Geb?ude der Kerschensteiner Schule schlie?lich ihren Lehrbetrieb auf. Im August 2009 erfolgten die ersten Erdarbeiten für die Errichtung eines viergeschossigen An- bzw. Neubaus, der den Raumbedarf für die vierzügige IGS der Klassen 5–13 sicherstellen sollte.

Schüler/innen und G?ste feierten Einweihung

Am 02.09.2011 wurde das neue, farbenfrohe und moderne Geb?ude in Anwesenheit von Bildungsministerin Doris Ahnen und Oberbürgermeister Michael Kissel offiziell seiner Bestimmung übergeben. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler wie auch Lehrkr?fte und viele geladene G?ste füllten den Pausenhof und die umliegenden Grünfl?chen, um dieses besondere Ereignis mitzufeiern.

In seiner Ansprache machte Oberbürgermeister Michael Kissel deutlich, dass der Neubau durch das Zusammenwirken vieler Akteure realisiert worden sei. ?Ohne die finanzielle Unterstützung des Landes und dem Beistand in der Bildungspolitik h?tten wir dieses Projekt nicht schultern k?nnen“, richtete Kissel seinen Dank an Bildungsministerin Doris Ahnen.

Viele Ortstermine h?tten stattgefunden und ebenso viele Gespr?che mit der Schulleitung und dem Elternbeirat. Aber auch einige Diskussionen auf politischer Ebene seien geführt worden, um die IGS und die baulichen Erweiterungen auf den Weg zu bringen, reflektierte Oberbürgermeister Kissel die letzten Jahre. Respekt entgegnete er der Schule mit ihrer Rektorin Ulrike Dagne, die w?hrend der zweij?hrigen Bauzeit den laufenden Schulbetrieb zu organisieren und mit ihren Lehrkr?ften durchzuführen hatte.


"Eine wirklich tolle Leistung"

Insgesamt 37 Firmen waren am Werk und h?tten eine vorzeigbare Arbeit geleistet, so Michael Kissel. Besonderes Lob brachte er dem Bereich Planen und Bauen unter Leitung von Thomas Rudolph entgegen, der ?eine wirklich tolle Leistung erbracht hat“ und hob besonders Michael Dirion und Karlheinz Mathieu als verantwortliche Planer hervor, die stolz sein dürften auf das Vollbrachte.

Das neue Geb?ude sei in energetischer Bauweise errichtet worden und entspreche auch ansonsten allen Anforderungen modernster Geb?udetechnik, so Kissel. Alle Klassenr?ume und Lehrerzimmer verfügen über eine Be- und Entlüftung mit W?rmerückgewinnung und sind mittels Aufzug auch behindertengerecht in allen Stockwerken zu erreichen. Auf dem Dach wurde zudem eine Photovoltaikanlage installiert.

Das Innere ist zweckm??ig ausgestattet, freundlich und hell gestaltet und die Farben aufeinander abgestimmt. Insgesamt habe der Neubau 3,7 Millionen Euro gekostet, erkl?rte Michael Kissel und bezifferte das Gesamtprojekt IGS mit allen Bau- und Sanierungskosten am Kerschensteiner-Schulkomplex inklusive des Umbaus des ehemaligen Schwimmbades bis zu seiner Vollendung auf rund 22 Millionen Euro. ?Geld, das wir in die Bildung unserer Kinder investieren“, betonte der OB und fragte anschlie?end in die Runde der anwesenden Schüler: ?Gef?llt euch eure Schule?“ Das laute Ja! war nicht zu überh?ren.

Ministerin Ahnen sprach Worte der Anerkennung

Mit der Entscheidung für eine Integrierte Gesamtschule habe der Schultr?ger ein mutiges Wort gesprochen, sagte Staatsministerin Doris anerkennend. Denn trotz des Zuschusses des Landes habe die Gro?last der Kosten bei der Stadt Worms gelegen, wodurch andere Projekt zurückstehen mussten. Lobend erw?hnte sie das p?dagogische Konzept der IGS, das den Schülerinnen und Schülern die ihnen zustehende F?rderung erm?gliche und für jeden Einzelnen entsprechende Angebote vorhalte, so Doris Ahnen.

Als Gastgeschenk bat sie die Schulleitung, ihr einen Vorschlag zu unterbreiten, wofür die Schule noch etwas ben?tigt. ?Ich denke, davon haben alle etwas und ich bin mir sicher, wir werden gemeinsam etwas finden“, meinte die Ministerin.

Ihr schlossen sich mit Gru?worten Ortsvorsteher Volker Janson, Ulrike Dagne als Rektorin und Horst Finger als Schulelternsprecher an, bevor das Einweihungsfest er?ffnet wurde. Die Schüler/innen brachten ihre Freude über ihr neues Domizil mit einem kurzweiligen Rahmenprogramm zum Ausdruck. Band-AG und T?nzerinnen der achten Klassen sorgten für Aufmerksamkeit und gute Stimmung.?

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