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Jüdische Kulturtage in Worms 2019

1. September bis 31. Oktober 2019

Mit Musik, Vortr?ge und Ausstellungen laden die 15. Jüdischen Kulturtage zum Kennenlernen der jüdischen Kultur in die SchUM-Stadt Worms?ein.

Kulturtage in den SchUM-St?dten

In Worms finden?die Jüdischen Kulturtage seit 2005 im Herbst jeden Jahres statt.?Im Zuge des?UNESCO-Welterbeantrags?für die Monumente der einstigen SchUM-Gemeinden gibt es unter dem?neuen Titel "Jüdische Kulturtage in den SchUM-St?dten" auch ein?Veranstaltungsangebot in Mainz.

Im Programmheft sowie hier finden Sie Hinweise auf eine weitere Veranstaltung im November 2019 sowie auf eine Veranstaltungsreihe der Gedenkst?tte KZ Osthofen zum Antisemitismus im September 2019.

Veranstalter:

Die Jüdischen Kulturtage 2019 in Worms werden von der Stadt Worms in Kooperation mit der?Jüdischen Gemeinde Mainz / Worms und dem Verein Warmaisa e. V.?im Rahmen des Europatages der Jüdischen Kultur (5.9.)?veranstaltet.?

Informationen zum Programm in Worms erteilt die Kulturkoordination der Stadt Worms:

Kontakt

Info-Button

Kulturkoordination

Vergangenes:

Linktipps:

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Programm 2019 in Worms:

Gwarim, Foto: Rafael Herlich

Sonntag, 1. September bis Donnerstag, 31. Oktober 2019

Synagoge, Hintere Judengasse 4, Worms?

Gwarim.?Fotoausstellung von Rafael Herlich.?

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Der Frankfurter Fotograf Rafael Herlich bezeichnet sich als einen Sammler gegenw?rtiger jüdischer Geschichten aus ganz Deutschland.?Gwarim?zeigt Fotografien und Geschichten jüdischer M?nner in Deutschland. Es folgt dem Buch Nashim, das jüdischen Frauen gewidmet war. Siebzig Geschichten, gr??tenteils von den Portr?tierten selbst verfasst, begleiten die zahlreichen, ausdrucksstarken Fotografien. Die Spannbreite zieht sich über mehrere Generationen: von Schoa-überlebenden über M?nner in ihrem Berufsleben bis hin zu Schülern und Jungs im Kindergarten. Einige jüdische Institutionen wie die B’nai B’rith Sch?nst?dt Loge, die ZWST, der Sport-verein Makkabi, der Bund Jüdischer Soldaten in der Bundeswehr und Chabad Lubawitsch werden ebenfalls portr?tiert. Zur Er?ffnung ist Rafael Herlich anwesend.

  • Eintritt frei
  • Dauer der Ausstellung: 1. September bis 31.?Oktober 2019
  • Er?ffnung am Sonntag, 1. September?2019, 16 Uhr, mit Rafael Herlich
  • Ge?ffnet t?glich von 10 bis 12.30 Uhr und von 13.30 Uhr bis 17 Uhr

Dienstag, 10. September?2019, 19 Uhr

Das WORMSER, Liebfrauensaal, Rathenaustra?e 11, Worms?

Jüdisches Leben heute in Deutschland – Wirklichkeit und Konstruktion. ?

Vortrag von Manfred Levy.

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Wie leben Juden heute in Deutschland? Wie gro? sind die jüdischen Gemeinden und welches Brauchtum pflegen sie? Wie hat die Einwanderung der Juden aus der ehemaligen Sowjetunion das jüdische Leben in Deutschland ver?ndert? Welche Rolle spielt dabei die NS-Vergangenheit? Wie nimmt die ?ffentlichkeit jüdisches Leben wahr und wie ist ihre Einstellung gegenüber Juden in Deutschland? Welche Bilder zeichnen mediale Konstruktionen von jüdischem Leben hier? Was sagen uns die aktuellen Untersuchungen zu Antisemitismus? Mithilfe medialer Impulse werden diese Fragen anschaulich er?rtert und mit dem Publikum diskutiert. Der Referent ist Projektleiter Bildung am Jüdischen Museum Frankfurt am Main.

  • Eintritt frei

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Donnerstag, 12. September?2019, 17 Uhr

Rathaus, Ratssaal, Marktplatz 2, Worms?

Warmaisa – Klein-Jerusalem am Rhein.

Buchvorstellung. ++ENTF?LLT**

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Achtung: Diese Veranstaltung findet NICHT statt. Sie wurde nach Drucklegung des Programmheftes gestrichen.

Rabbi Joel Berger (Foto: Burkhard Riegels)

Sonntag, 15. September?2019, 16 Uhr

Synagogenhof, Hintere Judengasse 4, Worms?

?damit ich nicht vergesse, Ihnen zu erz?hlen ? …?. ?

Rabbi Berger erz?hlt jüdische Witze und Anekdoten.?

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Eintritt:
  • 8?Euro im Vorverkauf (Bücher Bessler, Kunsthandlung Steuer, Raschi-Haus),?
  • 10?Euro an der Abendkasse.
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Raschi-Haus Foto: B. Bertram

Samstag, 21. September?2019, 11–17 Uhr

Raschi-Haus (Stadtarchiv und Jüdisches Museum), Hintere Judengasse 6, Worms?

Tag der offenen Tür

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N?heres erfahren Sie rechtzeitig auf der Internetseite des Stadtarchives hier

Pianist Jens Barnieck (Foto: Michael Arnold)

Sonntag, 6. Oktober?2019, 16 Uhr

Schloss Herrnsheim, Blauer Saal, Herrnsheimer Hauptstra?e?1, Worms?

Klavier- und Liederabend mit Musik des Komponisten Friedrich Gernsheim. ?

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Der Bariton Lukas Eder und der Pianist Jens Barnieck haben die Lieder des in Worms geborenen Komponisten Friedrich Gernsheim (1839–1916) gesichtet, aus den Zyklen op.?19, op.?3 und op.?14 eine Auswahl getroffen und sie durch einzelne Lieder erg?nzt. Zur Uraufführung kommt darüber hinaus Gernsheims Klaviersonate Nr.?2 Es-Dur von 1859, die Jens Barnieck aus der Handschrift transkribiert und mit Unterstützung der Stadt Worms erstmals auf CD eingespielt hat.?

  • Eintritt: 10 Euro (nur an der Abendkasse).?
  • Um Anmeldung unter 06241 853-1053 oder?[email protected]?wird gebeten.
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Lailah, Foto Petra Hinske

Sonntag, 27. Oktober?2019, 16 Uhr

Dominikanerkloster St. Paulus, Paulusplatz 5, Worms

Lailah – Stimmen zur Nacht (T’hillim, Psalmen, Koran). ?

Konzert mit Chasan Jalda Rebling, Maria Jonas, Zarah Samadi, Bassem Hawar und Ars Choralis Coeln.?

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Lailah?ist ein interkulturell-religi?ses Projekt, das die Grenzen zwischen den drei Religionen Judentum Christentum und Islam musikalisch überschreitet, um zu ihren antiken Ursprüngen zurückzukehren. Ausgangspunkt dabei sind die Psalmen, die im jüdischen wie christlichen Leben einen wichtigen Platz einnehmen. Das Wort ?Psalm? leitet sich vom griechischen Wort ?psalmós? her und meint ein Lied, das unter Begleitung eines Saiteninstrumentes gesungen wird. Es sind Lobges?nge, die in der Synagoge und zu Hause gesagt (gesungen) werden. Sie sind im Alltag der Menschen bis zum heutigen Tag vertraut. Im christlichen Kontext haben die Psalmen ihren Platz im Gottesdienst und im Stundengebet. Die ersten Christen haben die festen Gebetsstunden der Juden übernommen, und so entstand für das Klosterleben im Mittelalter bis heute ein fester Tagesrhythmus. Im Heiligen Koran finden sich keine Psalmen, doch an zwei Stellen werden die Psalmen (arabisch ? :? Zabur ) namentlich erw?hnt. Zudem kann man eindrückliche Parallelen in Stilistik und Motivik zwischen vielen Suren und Psalmen herstellen. Es lassen sich nicht weniger als 141 Psalmen-Reminiszenzen im Koran auflisten. Mitglieder von Ars Choralis Coeln sind Sylvia D?rnemann, Uta Kirsten (Harfe), Petra Koerdt (Shrutibox), Cora Schmeiser (Tamburello) und Amanda Simmons (Glocken, Tamburello).

Eine Kooperation mit dem Festival ?wunderhoeren?.

SchUM-St?dte am Rhein (Quelle: schumstaedte.de)

Dienstag, 29. Oktober?2019, 19 Uhr

Das WORMSER, Rheinsaal, Rathenaustra?e 11, Worms

Digital, visuell und modern: Die SchUM-St?tten vermitteln?– Geschichte und Geschichten aus 1000 Jahren.?

Vortrag Susanne Urban (SchUM-St?dte e.?V.)

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In der Pr?sentation werden neue Vermittlungsstrategien, Ideen für die Zukunft und kreative Potenziale der SchUM-St?tten in Speyer, Worms und Mainz vorgestellt. Ideen der Teilnehmenden sind im Anschluss erbeten und werden diskutiert.??

  • Eintritt frei.
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Weitere Veranstaltungshinweise:

Die Gedenkst?tte KZ Osthofen (Bildquelle: wikipedia)

September 2019

?Der Scho? ist fruchtbar noch? – Antisemitismus und jüdisches Leben heute.

Veranstaltungsreihe der Gedenkst?tte KZ Osthofen. ?

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Jüdisches Leben ist fester Bestandteil unserer Kultur. Und doch:?Antisemitische Angriffe h?ufen sich, Berichte über Mobbing jüdischer Schüler*innen nehmen zu, Verschw?rungstheorien und Geschichtsrevisionismus sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die Diskussion um die Sicherheit jüdischen Lebens erscheint l?ngst überflüssig. Die Veranstaltungsreihe will sich daher unter anderem durch Vortr?ge und Fortbildungen mit aktuellen antisemitischen Mustern auseinandersetzen und über diese aufkl?ren. Vor allem soll sie auch Begegnungsr?ume bieten und fragt daher:?Wie sieht jüdisches Leben heute in Deutschland aus??

Mit einer Ausnahme finden die folgenden Veranstaltungen in der Gedenkst?tte, Ziegelhüttenweg?38 in Osthofen, statt.

  • Dienstag, 3. September?2019, 18 Uhr,?Rent a Jew – ?Kennen Sie einen Juden??Nein?!?Mieten Sie einen!?
    Zwei Referenten geben Einblick in ihren Alltag als Juden in Deutschland.

  • Donnerstag, 19. September?2019, 18 Uhr,??Da muss doch mehr dahinter stecken ? …?. Vom Glauben an Verschw?rungstheorien zu einem antisemitischen Weltbild?
    Vortrag Michael Müller (Hochschule Koblenz)

  • Montag, 23. September?2019, Haus des Erinnerns, Flachsmarktstra?e 36, Mainz,?Planspiel Antisemitismus

  • Donnerstag, 26. September?2019, 10–16 Uhr,?Antisemitismus – Juden als Fremd- und Feindbilder,?
    Fortbildung mit Manfred Levy

  • Sonntag, 29. September?2019, 14 Uhr,?Jüdische H?ftlinge im KZ Osthofen,
    ?ffentliche Führung.

Weitere Veranstaltungen sind in Planung.

Veranstaltende: F?rderverein Projekt Osthofen e. ? V. in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, dem Haus des Erinnerns für Demokratie und Akzeptanz Mainz sowie weiteren Kooperationspartner*innen.?

Kontakt:

F?rderverein Projekt Osthofen e.?V., Ziegelhüttenweg 38, 67574 Osthofen, Telefon 06242 910825, Fax 06242 910829, Mail?[email protected], Internet?www.projektosthofen-gedenkstaett.de

Jewish Monkeys (Foto: Greedy for best music)

Samstag, 16. November?2019, 20 Uhr

Chateau Schembs, Herrnsheimer Hauptstra?e 1, Worms?

Jewish Monkeys, Yiddish music meets the Marx Brothers.

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Die ?Jewish Monkeys? sind Meister im Spiel mit Identit?ten, Ritter des Absurden, Musiker und Kom?dianten, die eine mitrei?ende Show liefern. Gerne brechen sie ethnisch-religi?se Tabus und holen zu satirischen Befreiungsschl?gen aus. Ihre neo-jiddische Klangfusion pendelt zwischen zirkushaftem Chanson und punkig-energetischem Pop, die Sprache zwischen Englisch und Jiddisch.?

Ihr Publikum bringen sie so gut wie immer zum Tanzen:?syrische Flüchtlinge im Dresdner übergangslager und Anti-Pegida-Demonstranten, Kultur-affines Publikum in deutschen, d?nischen, tschechischen oder franz?sischen Clubs und Konzerts?len sowie Hipster in East London oder Tel Aviv.?

Die Band:?Jossi Reich (voc), Gael Zaidner (voc), Omer Hershman (gt), Yoli Baum (bass), Eylon Tushiner (sax), Yaron Ouzana (trb), Henry Vered (dr).

  • Eintritt: 18 Euro im Vorverkauf (TicketService Worms im WORMSER),
  • 21 Euro an der Abendkasse??
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