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Stadtwappen

Stadtwappen Worms
Stadtwappen Worms

Das Wormser Stadtwappen:

  • wei?er (eigentlich silberner) Schlüssel auf rotem Grund?
  • mit fünfzackigem Stern
  • oftmals gehalten durch den Lindwurm (Drachen)
Wappen Worms mit Drachen
?

Aus dem Jahr 1198 stammt das ?lteste erhaltene Siegelwappen, auf dem Petrus Schlüssel und Bibel in H?nden h?lt. Der damalige Bischof Johann von Dalberg soll aus dem Bild Petrus im Wappen der Stadt geschlossen haben, dass ihm die Gerichtsbarkeit zustünde.
Daraufhin ?nderte um 1500 der Rat der Stadt Wappen und Siegel: ein silberner Schlüssel auf rotem Grund, gehalten von zwei Lindwürmern (Drachen).

Der Drachen als st?dtisches Emblem l?sst sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen und war bereits 1278 u.a. auch auf dem offiziellen st?dtischen Normal ?lma? zu finden.

Das von nur einem Drachen gehaltene Wappen l?sst sich von 1521-1699 nachweisen. Hier taucht auch erstmals der Stern auf.

Stern, Schlüssel und Lindwurm, die typischen Embleme des st?dtischen Wappens, erscheinen bereits im 12. Jahrhundert auf "Halbbrakteaten", die in der Wormser Münze unter Kaiser Friedrich I. (1152-1190) gepr?gt worden sind, so das damit ein au?erordentlich hohes Alter der st?dtischen Zeichen und Wappen gesichert ist.

Diese Tradition wurde durch die franz?sischen Revolutionskriege unterbrochen. W?hrend der franz?sischen Besetzung führte die Stadt Worms ein Siegel mit der Umschrift "Republique Francais Municipalite de Worms", das die Freiheitsg?ttin zeigt. Nach der franz?sischen Herrschaft wurde der Stadt durch Verfügung des mittelrheinischen Generalgouvernements vom Februar 1814 erlaubt, ihr ehemaliges Wappen wieder aufzunehmen.

Sogar für die Farben gibt es eine Erkl?rung: Das Rot deutet auf die Reichsfreiheit der Stadt hin, es gilt als die Blut- und Feuerfahne des Reiches. Das Wei? steht eigentlich für Silber.

Heute ist das Wappen entsprechend einem Stadtratsbeschluss von 1890 noch mit einem fünfzackigen Stern geschmückt, der aus dem Gerichtssiegel der Stadt stammen soll.

Quelle: teilweise übernommen aus dem hessischen Ortswappenbuch, Starke Verlag, 1956

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