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Cornelius Wilhelm von Heyl zu Herrnsheim, Dr. h.c.

Industrieller und Politiker

(geboren 10. Februar 1843 in Worms – gestorben 25. September 1923 Schloss Pfauenmoos, Berg SG, am Schweizer Bodensee)

Beeindruckende Pers?nlichkeit: mit 19 Jahren Leiter der gro?v?terlichen Lederfabrik, mit 43 Jahren Erhebung in den Adelsstand, hinterlie?en Cornelius Wilhelm von Heyl zu Herrnsheim (Bild) und seine Ehefrau der Stadt Worms ihre Stadtvilla "Heylshof" samt Park und Kunstsammlung (Bildquelle: Stadtarchiv Worms)?
Beeindruckende Pers?nlichkeit: mit 19 Jahren Leiter der gro?v?terlichen Lederfabrik, mit 43 Jahren Erhebung in den Adelsstand, hinterlie?en Cornelius Wilhelm von Heyl zu Herrnsheim (Bild) und seine Ehefrau der Stadt Worms ihre Stadtvilla "Heylshof" samt Park und Kunstsammlung (Bildquelle: Stadtarchiv Worms)

Lesen Sie hier mehr über die Familie Heyl

F?rderer des Stadtarchivs

Cornelius Wilhelm von Heyl zu Herrnsheim war Lederindustrieller, Reichstagsabgeordneter, Mitglied und Pr?sident der I. hessischen Abgeordneten-Kammer, Kunstliebhaber sowie Ehrenbürger von Worms. Sein Gro?vater war Cornelius Heyl, des Begründers der Wormser Lederwerke Cornelius Heyl AG.

Der Vater Daniel Cornelius Heyl (1818–1844) starb mit 26 Jahren und hinterlie? eine Frau und drei Kinder. Auch das ?lteste der Kinder, Cornelius (1842–1861), starb schon früh bei einem Aufenthalt in London, sodass dann zur Wahrung einer Familientradition der Name ?Cornelius“ an Hermann Wilhelm Heyl, den Zweit?ltesten, weitergegeben wurde. Mit neunzehn Jahren übernahm er die gro?v?terliche Lederfabrik.

Er wurde als gro?herzoglich hessischer Geheimer Kommerzienrat und Fideikommissherr auf Herrnsheim am 31. M?rz 1886 in Darmstadt in den hessischen Adels- und zugleich Freiherrnstand erhoben und am 22. Dezember 1899 durch die Stadt Worms geehrt für seine finanzielle und ideelle F?rderung des Stadtarchivs.

Cornelius Wilhelm hatte insgesamt sieben Kinder, 17 Enkel und zahlreiche Urenkel. Sein Sohn Cornelius von Heyl zu Herrnsheim (1874–1954) übernahm sp?ter die Lederwerke.


Kunsthaus Heylshof

Mit dem "Kunsthaus Heylshof" hinterlie?en Freiherr Cornelius Wilhelm und seine Ehefrau, Freifrau Sophie von Heyl zu Herrnsheim, der Stadt Worms eine beachtliche Kunstsammlung mit über hundert Gem?lden sowie einer Vielzahl von Zeichnungen und Porzellan, die zu den vielseitigsten und gehaltvollsten Privatsammlungen Deutschlands z?hlt.

Das Museumsgeb?ude, die frühere Villa Heyl in der Stephansgasse, wurde 1881 bis 1884 auf dem Gel?nde des mittelalterlichen Bischofshofs bzw. der 1725 vollendeten und im Verlauf der Ereignisse im Gefolge der franz?sischen Revolution zerst?rten fürstbisch?flichen Residenz erbaut.

Architekt war der Semperschüler Alfred Friedrich Bluntschli. Das Museum wurde im Frühjahr 1945 teilzerst?rt und eingeschossig mit Walmdach wiederhergestellt. Seit 1961 ist es wieder ?ffentlich als Museum Kunsthaus Heylshof?zug?nglich.


(Quelle: wikipedia)

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