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Geschichte der Stadt Worms

R?merstadt, Nibelungenstadt, Freie Reichsstadt, Domstadt, Zentrum jüdischer Gelehrsamkeit, Lutherstadt, Industriestadt, Weinstadt - Worms, eine der ?ltesten St?dte Deutschlands, hat viele Gesichter und ist wie kaum eine andere Stadt mit gro?en Ereignissen und Personen der deutschen und europ?ischen Geschichte verbunden.?

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Wir laden Sie herzlich ein auf eine Zeitreise durch die überaus bewegte Geschichte der Stadt Worms - Jahrhundert für Jahrhundert:

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  • 5000 v. Chr. - 14 n. Chr.

    5000 v. Chr. - 14 n. Chr.

    Das gute Klima von Worms wussten die Menschen offensichtlich schon 5000 vor Christus zu sch?tzen. So hinterlie?en nicht nur Kelten und R?mer hier ihre Spuren. Der ?lteste Name der Stadt lautet “Borbetomagus” bzw. “Borbitumagus” und ist keltischen Ursprungs.

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  • 2. - 5. Jh.

    2. - 5. Jh.

    Zun?chst von Vangionen besiedelte r?mische "Kleinstadt" mit dem Namen “Civitas Vangionum”, vollzieht Worms den Wandel zur selbstst?ndigen Stadtgemeinde, erlebt ein kurzzeitiges Burgunderreich, das Ende der r?mischen Herrschaft, die Niederschlagung der Alamannen und Besiedlung durch die Franken.

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  • 6. - 9. Jh.

    6. - 9. Jh.

    Worms hei?t nun "Warmatia" und ist Bischofssitz. Zahlreiche der heutigen Stadtteile und der Rheinhafen werden erstmals erw?hnt. Die Stadt wird Zentrum der fr?nkischen Politik. Der Rheinhandel befindet sich vermutlich in den H?nden der Friesen, sie bewohnen ein eigenes Viertel.

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  • 10. - 11. Jh.

    10. - 11. Jh.

    Worms wird Sitz des Saliergeschlechtes. Die Stadtmauer wird gebaut, ebenso der Dom, Paulus- und Andreasstift sowie die erste Synagoge Deutschlands. Die Wormser (Christen wie Juden) stehen treu zum K?nig, der ihnen mit besonderen Privilegien dankt. Der berühmte jüdische Gelehrte Raschi studiert in Worms. Dem ersten Kreuzzug fallen auch die Wormser Juden zum Opfer.

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  • 12. - 13. Jh.

    12. - 13. Jh.

    Die Wormser Fischerzunft wird gegründet. Die Bürgerrechte werden ausgebaut und gest?rkt, St?dtebünde geschlossen, Kl?ster gegründet, die neue Synagoge wird erweitert. Mehrmals wüten Br?nde in der Stadt und zerst?ren gro?e Teile davon. Die Kaiser-Hochzeit 1235 im Dom zeugt von der gro?en Bedeutung der Stadt.

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  • 12./13. Jh. - Worms und die Staufer

    12./13. Jh. - Worms und die Staufer

    Die gro?e Blütezeit der Stadt Worms zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert f?llt zusammen mit der Epoche der staufischen Herrscher an der Spitze des r?misch-deutschen Reiches im hohen Mittelalter.

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  • 14. - 15. Jh.

    14. - 15. Jh.

    Weinbau spielt im Umland eine gro?e Rolle, die Wirtschaft blüht. Die "Nachbargemeinde" Pfeddersheim wird für wenige Jahre Reichsstadt. Der heutige Pfingstmarkt nimmt seinen Ursprung. In den Pest-Jahren fallen die Bürger über die Juden her. Für die überlebenden verschlechtern sich die Bedingungen, es entstehen Judenviertel. Beim Reichstag 1495 werden wichtige Reformgesetze verabschiedet.

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  • 16. Jh.

    16. Jh.

    Die erste Apotheke und der Riesling-Anbau werden erw?hnt, das ?lteste Geburtshilfebuch wird in Worms gedruckt. 1521 weilt Martin Luther in Worms. Vor dem Reichstag weigert er sich, seine Schriften zu widerrufen. Seine Lehren finden auch in Worms Anh?nger, 1552 hat sich die lutherische Konfession durchgesetzt. Pfeddersheim ist Schauplatz einer blutige Entscheidungsschlacht.

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  • 17. Jh.

    17. Jh.

    Das Jahrhundert ist gepr?gt von milit?rischer Pr?senz, Zerst?rung und Tod. Abermals wird die jüdische Gemeinde Opfer von Unruhen. Schwedische Truppen zerst?ren die Vorst?dte. Die Pest wütet unter den Wormsern. Den Untergang bereiten 1689 franz?sische Truppen: Worms wird niedergebrannt, wenige Monate sp?ter wird auch Pfeddersheim zerst?rt.

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  • 18. Jh.

    18. Jh.

    Goethe und Schiller besuchen Worms. Dreifaltigkeitskirche und Friedrichskirche werden eingeweiht, die Stiftung Hospital Neuhausen und die Weinhandlung Valckenberg gegründet. Millit?risch kehrt keine Ruhe ein: Die Stadt sieht Truppen der Engl?nder, Preu?en und Franzosen kommen und gehen. Ende des Jahrhunderts ist Worms Teil der franz?sischen Republik.

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  • 19. Jh.

    19. Jh.

    Die von Kriegen und Zerst?rung gezeichnete ehemalige Freie Stadt wird hessisch. Die Industriealisierung beschert den Menschen Arbeit in zahlreichen Fabriken, die Eisenbahn, Gaslampen und Wasserversorgung. Die Enthüllung des Lutherdenkmals findet weltweite Beachtung. Gegen Ende des Jahrhunderts besucht das russische Zarenpaar die Stadt.

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  • 18./19. Jh. - Worms zu Zeiten der Revolution

    18./19. Jh. - Worms zu Zeiten der Revolution

    Die Aufnahme geflohener Adlige zieht die Wormser direkt in die Ereignisse der franz?sischen Revolution. Sie bringt die Idee der Gleichheit in die Stadt. Was die Wormser zwischen der Franz?sischen Revolution und der Revolution von 1848/49 bewegte, erfahren Sie hier:

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  • 20. Jh.

    20. Jh.

    Worms bekommt zwei (feste) Rheinbrücken und eine Stra?enbahn. Die Wormser Lederindustrie blüht und gibt Tausenden Arbeit. Zwei Kriege erschüttern die Welt, 1945 liegt Worms in Trümmern, die jüdische Gemeinde ist ausgel?scht. Die Nachkriegsjahre sind gepr?gt von Entbehrungen, Wiederaufbau und Neubeginn.

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  • 20. Jh. - Stadtzerst?rung 1945

    20. Jh. - Stadtzerst?rung 1945

    Am 21. Februar und 18. M?rz 1945, nur wenige Monate vor Ende des zweiten Weltkrieges in Europa, legen zwei gro?e Bombenangriffe Worms in Schutt und Asche. Zwei Drittel der Innenstadt werden zerst?rt.

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Institut für Stadtgeschichte

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