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Corona-Hilfsprogramm der Stadt Worms

06.05.2020

Hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen durch die andauernde Corona-Krise wird bei der Stadtverwaltung an Hilfspaketen gearbeitet.

Die Stadt Worms arbeitet an Hilfspaketen, um die Wormser Wirtschaft, die Vereine und bestimmte Organisationen w?hrend der andauernden Corona-Krise zu unterstützen.
Die Stadt Worms arbeitet an Hilfspaketen, um die Wormser Wirtschaft, die Vereine und bestimmte Organisationen w?hrend der andauernden Corona-Krise zu unterstützen.

"Aktionsplan Wirtschaft für Worms"

Die Stadtverwaltung arbeitet an Hilfspaketen zur Unterstützung der Wormser Wirtschaft, der Vereine und bestimmter Organisationen hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen der noch andauernden Corona-Krise. Einige der Ma?nahmen konnten bereits in die Wege geleitet werden oder wurden sogar schon vor dem Eilantrag ?Aktionsplan Wirtschaft für Worms“ in der letzten Stadtratssitzung umgesetzt.

Um die Wormser Wirtschaft zu unterstützen, richtet sich der ?Aktionsplan Wirtschaft für Worms“ an regionale Handwerksbetriebe, Gastronomen und Inhaber von Gesch?ften. Zu den Ma?nahmen, die bereits seit einigen Wochen umgesetzt und nun verl?ngert werden, geh?ren die zinslosen Stundungen der Gewerbesteuer für Gewerbetreibende. Bereits Mitte Februar waren die Vorauszahlungen der Gewerbesteuer f?llig.? Gewerbesteuervorauszahlungen werden nun aufgrund von Bescheiden seitens des Finanzamtes heruntergesetzt und Rückerstattungsansprüche an die Gewerbetreibenden ausgezahlt.

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Unterstützung von Gastronomen und Einzelh?ndlern

Ein wesentlicher Punkt im ?Aktionsplan Wirtschaft“ ist die Unterstützung von Gastronomen und Einzelh?ndlern. Die Stadt erhebt für die Nutzung der ?ffentlichen Fl?chen rund um die Gesch?fte Sondernutzungsgebühren, falls Gewerbetreibende diese Fl?chen mitnutzen m?chten, etwa für Au?enbestuhlung. Da vor allem Gastronomen aufgrund der Corona-bedingten Regelungen ihre Au?enbestuhlung abbauen mussten, ist die Stadt hier bemüht, eine L?sung zu finden.

?Wir schlagen dem Haupt- und Finanzausschuss sowie dem Stadtrat vor, einem Erlass der Sondernutzungsgebühr für von der Pandemie Betroffene zuzustimmen“, erkl?rt Oberbürgermeister Adolf Kessel. Die Stadt Worms würde damit auf bereits eingeplante Einnahmen in H?he von 50.000 Euro verzichten. ?

Ma?nahmen im sozialen Bereich

Im sozialen bzw. nicht gewerblichen Bereich hat die Stadt ebenfalls bereits Ma?nahmen erarbeitet: So wurde etwa die im Haushalt vorgesehene 20-prozentige Mittelsperre bei Zuschüssen an Vereine aufgehoben. Die Zuschüsse sollen über die Abteilung Sportf?rderung ausgezahlt werden.

Zur Entlastung von Familien wurden die für April und Mai f?lligen Beitr?ge für die Betreuung von Kindern unter zwei Jahren ausgesetzt.

Nichtsesshafte Menschen haben w?hrend der Corona-Pandemie die M?glichkeit, fünf Tage am Stück in einer Nichtsesshaftenherberge unterzukommen.

Hinsichtlich des Tierheims und ?hnlichen Einrichtungen, wie etwa dem ?Gnadenhof“,? steht die Verwaltung in Kontakt mit den Betreibern, um eine L?sung zu finden. Hierbei spielt auch das Landesprogramm zur finanziellen Unterstützung bei Tierfutter eine Rolle.

Was noch ansteht

über Miet- und Pachtzahlungen für Betriebe auf st?dtischen Fl?chen wird zu einem sp?teren Zeitpunkt entschieden. Auch m?gliche Veranstaltungskonzepte, die die strengen Hygiene- und Abstandsregeln berücksichtigen, werden von den verantwortlichen Stellen noch ausgearbeitet und vorgelegt. Auch ein m?glicher Ersatz für das ausgefallene Aktionswochenende ?Worms blüht auf“, mit dem der Wormser Einzelhandel gest?rkt werden soll, soll noch gefunden werden.

?Ich bin sicher, dass wir auch für diese Bereiche Unterstützungsm?glichkeiten und L?sungen finden werden“, betont OB Kessel.

Quelle: Pressestelle / Stadt Worms
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