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Stadt Worms setzt sich für Erhalt von Arten ein

29.04.2020

Um den Erhalt der Biodiversit?t zu unterstützen, hat die Stadt Worms viele Artenschutzprojekte ins Leben gerufen.

Lerchenfenster k?nnen Vogelarten als Brutraum dienen sowie dem Feldhamster als Nahrungs- und Lebensraum.?
Lerchenfenster k?nnen Vogelarten als Brutraum dienen sowie dem Feldhamster als Nahrungs- und Lebensraum.

Artenschutzprojekte in Worms

Die Brutsaison der V?gel in Wald, Feld und Garten ist in vollem Gange. Dennoch verschwinden viele Vogelarten zusehends aus G?rten, Feldern und sogar aus Schutzgebieten. Viele andere Arten, insbesondere Insekten, erleben einen zum Teil dramatischen Rückgang der Population. Die Roten Listen werden l?nger und Arten verschwinden für viele unbemerkt aus unserer Heimat. Um den Erhalt der Biodiversit?t zu unterstützen, hat die Stadt Worms in der Vergangenheit viele Artenschutzprojekte ins Leben gerufen.

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So erfolgt der Ankauf von Fl?chen für die Neuanlage, Sicherung, Erweiterung und Vernetzung von Biotopen. Gro?e Projekte mit zum Teil landesweiter Bedeutung, wie zum Beispiel der Renaturierung der Seegrabenaue, zeigen die M?glichkeiten zum Erhalt und der F?rderung der Biodiversit?t. Die Feuchtgebiete und die Ackerflur sind bundesweit und auch in Worms die R?ume mit den h?chsten Artenrückg?ngen. Betroffen in der Ackerflur beziehungsweise der Offenlandschaft sind vor allem Arten wie das Rebhuhn, die Wachtel, die Feldlerche oder die Grauammer.?

Bereits seit 2016 führt die Stadt Worms mit mehreren Landwirten im Rahmen des Vertragsnaturschutzes einfache, aber dennoch hochwertige Artenschutzma?nahmen in den Gemarkungen Heppenheim und Pfeddersheim unter anderem für Feldhamster und Rebhuhn durch. Blüh- und Luzernestreifen sind das Herzstück der Ma?nahmen.

Lerchenfensterprogramm

Um den weiteren Rückgang der Arten zu stoppen, hat die Untere Naturschutzbeh?rde der Stadtverwaltung Worms den Landwirten im Jahr 2019 ein Lerchenfensterprogramm angeboten. Ein Lerchenfenster ist eine Fl?che, die als sogenannte Schwarzbrache in einem Getreidefeld mit einer Fl?che von zirka 20 Quadratmetern Feldlerchen und anderen Vogelarten als Brutraum dienen kann. Lerchenfenster k?nnen durch die Diversifizierung des Ackerraums auch dem Feldhamster als Nahrungs- und Lebensraum dienen. Landwirte erhalten eine Ertragsentsch?digung von zehn Euro pro Lerchenfenster. Im Jahr 2019 konnten bereits 77 Lerchenfenster angelegt werden. In diesem Jahr haben mehrere Landwirte bereits 274 Lerchenfenster umgesetzt und gemeldet.

Bitte an Hundebesitzer

Auch Hundebesitzer werden gebeten, Rücksicht auf die Arten des Offenlandes zu nehmen. In der Brut- und Setzzeit sollten Hunde in der Feldflur angeleint bleiben. Die Untere Naturschutzbeh?rde weist seit 2019 bestimmte Bereiche in Gemarkungen des Stadtgebietes Worms aus, die aufgrund von Biotopbest?nden und Vorkommen von besonders und streng geschützten Arten durch freilaufende Hunde betroffen sind. Das Schild ?Lebensraum bedrohter Arten“ weist vor Ort auf die Rücksichtnahme für die vorkommenden Arten hin. Die Bürger werden darum gebeten, sich an diese Schilder zu halten und Hunde in der Artenschutzzeit von M?rz bis Mitte August anzuleinen.?

Weitergehende Information zum Natur- und Artenschutz in Worms gibt es unter??www.cupumanik.com?in der Rubrik ?Umwelt“. Wolfgang Reich von der Unteren Naturschutzbeh?rde steht unter Telefon (0 62 41) 85 33 50 5 sowie per E-Mail an??[email protected]?für Fragen zur Verfügung.

Quelle: Pressestelle / Stadt Worms
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