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Ma?nahmen für Erhalt von Insekten und Wildtieren

27.04.2020

Auch Garten- und Hausbesitzer k?nnen mit einfachen Ma?nahmen helfen, Lebensraum zu schaffen und den Artenrückgang zu stoppen.

Eine Wildblumenwiese bietet reichlich Nahrung und Lebensraum für Insekten.?
Eine Wildblumenwiese bietet reichlich Nahrung und Lebensraum für Insekten.

Wie k?nnen solche Ma?nahmen aussehen?

In den Grünanlagen der Innenstadt und in einigen G?rten blüht Worms zum Nutzen der Menschen, Bienen und Insekten auf. Garten- und Hausbesitzer k?nnen dieses Aufblühen mit einigen einfachen Ma?nahmen unterstützen, um unter anderem Hummeln und Bienen einen Lebensraum zu schaffen. So bieten Insektenhotels einen geeigneten Platz zur Eiablage und somit zum Erhalt der jeweiligen Art.?

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Kleine Blühwiesen und nektarreiche Stauden und Str?ucher auf dem Grundstück dienen als notwendige Nahrungsquelle für Insekten. Auch auf Ackerfl?chen kann einiges getan werden, um Lebensr?ume für Insekten und Wildtiere zu schaffen.

Welchen Nutzen haben die Insekten und Tiere davon?

Als wichtige Best?uber von Nahrungspflanzen brauchen Insekten w?hrend des gesamten Lebenszyklus, in der Regel dauert dieser von M?rz bis Oktober, Nahrungsquellen. Diesen Lebens- und Nahrungsraum bieten Blühwiesen, Blühstreifen und blühende Wegr?nder in der Feldflur. Au?erdem nutzen viele Wildtiere die Blühstreifen als Wohn- und Nistplatz: Feldlerchen brüten dort, Wachtel und Rebhuhn finden in den Blühstreifen Nahrung sowie ein sicheres Versteck vor Greifv?geln. Für Wildtiere sind blühende Wiesen und Blühstreifen das ganze Jahr wichtig, denn im Winter bieten diese überwinternden Tieren Schutz vor K?lte und Frost.

Was tun Stadt und Landwirte?

Dem Rückgang vieler Insekten und Vogelarten in der immer struktur?rmeren Ackerflur will die Stadtverwaltung Worms unter anderem durch die Anlage von Blühstreifen und die Einsaat von artenreichen Blühwiesen auf st?dtischen Fl?chen begegnen. In einigen Gemarkungen beteiligen sich bereits seit mehreren Jahren Landwirte im Rahmen von EU-Agrarprogrammen oder st?dtischen Programmen, zum Beispiel dem Feldhamsterschutzkonzept, durch die Anlage von Blüh- und Luzernestreifen.?

Des Weiteren hat die Abteilung Umweltschutz und Landwirtschaft der Stadtverwaltung Worms in den letzten drei Jahren in den Gemarkungen Herrnsheim und Abenheim Blühstreifen mit einer L?nge von zirka 1,8 Kilometern und einer Breite von bis zu neun Metern eins?en lassen. Bereits im Jahr 2016 wurden Blühstreifen auf einer L?nge von mehr als 2,4 Kilometern in diesen Gemarkungen erfolgreich einges?t. Weitere 2,8 Kilometer lange Gew?sserrandstreifen am Lachgraben wurden mit einer mehrj?hrigen Blühmischung entwickelt, die allen Tierarten, also Insekten, V?geln und S?ugetieren, einen Nahrungs- und Lebensraum bietet.

Ma?nahmen privater Art sind wichtig

Um den Artenrückgang zu stoppen, sind weitere Ma?nahmen auch von privaten Grundstückseigentümern in der Stadt und der freien Feldflur wichtig. Mit den Landwirten wurden bereits Gespr?che geführt, dass diese die Graswege in der Ackerflur nicht zu früh m?hen und somit noch im Juni blühen k?nnen. Damit kann Feldlerchen, Rebhuhn und weiteren Wildtieren sowie deren Nachwuchs ein überleben garantiert werden.

Weitergehende Information zum Natur- und Artenschutz in Worms gibt es in der Rubrik ?Naturschutz“. Ansprechpartner der Unteren Naturschutzbeh?rde ist Wolfgang Reich unter Telefon (0 62 41) 853 35 05 oder per E-Mail an?[email protected].

Quelle: Pressestelle / Stadt Worms
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