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Auch Gro?schadenslagen k?nnen bew?ltigt werden

13.07.2018

Auch im Falle eines Unglücks ist die Stadt Worms gut aufgestellt. OB Kissel, Dr. Springborn und Feuerwehrchef Feuerbach erl?uterten nun Details dazu.

Im vergangenen Jahr schaffte die Stadt mehrere Fahrzeuge und Ger?tschaften für den Katastrophenschutz an. Im Herbst werden weitere sechs Fahrzeuge in Dienst gestellt.?
Im vergangenen Jahr schaffte die Stadt mehrere Fahrzeuge und Ger?tschaften für den Katastrophenschutz an. Im Herbst werden weitere sechs Fahrzeuge in Dienst gestellt.

"Katastrophe" ist missverst?ndlicher Begriff

Ist Worms für einen Katastrophenfall gerüstet? Zu dieser Frage, die im Nachgang zum Rheinland-Pfalz-Tag aufgekommen war, bezogen Oberbürgermeister Michael Kissel, Dr. Christian Springborn, Leitender Notarzt (LNA) für die Stadt Worms, und Stadtfeuerwehrinspekteur Klaus Feuerbach nun Stellung. Zun?chst sei die Begrifflichkeit Katastrophe problematisch, merkte Feuerbach an, denn: Was umgangssprachlich gerne als Katastrophe bezeichnet wird - etwa ein schweres Unglück - ist im Zivil-, Bev?lkerungs- und Katastrophenschutz zun?chst ?lediglich“ eine Gro?schadenslage. Von einer tats?chlichen Katastrophe sprechen Einsatzkr?fte, wenn eine l?nger andauernde und meist gro?r?umige Schadenslage eintritt, die mit der normalerweise vorgehaltenen?Gefahrenabwehr (Feuerwehr,?Rettungsdienst,?Polizei) nicht mehr angemessen bew?ltigt werden kann – etwa, wenn Infrastruktur zerst?rt wurde oder Einsatzkr?fte selbst gesch?digt wurden.?

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Regionale oder sogar überregionale Unterstützung ist sichergestellt

Egal, ob es sich um eine Gro?schadenslage oder einen Katastrophenfall handele, eines sei gewiss, betonte OB Kissel: ?Wir werden nicht alleine gelassen.“ Kommt es zu einem ?Massenanfall an Verletzten“ (MANV), etwa durch ein Zugunglück, eine Explosion oder ?hnliches (hier spricht die DIN von einem ?Notfall mit einer gro?en Anzahl von Verletzten oder Erkrankten sowie anderen Gesch?digten oder Betroffenen“), greift, je nach Szenario, der jeweilige Rahmen-, Alarm- und Einsatzplan. Der Bev?lkerungsschutz sieht vier Versorgungsstufen mit festen Kriterien vor, anhand derer Gro?schadenslagen analysiert und in der Folge Entscheidungen getroffen werden. Je nach Ausma? werden auf deren Grundlage regionale oder sogar überregionale Einsatzkr?fte zur Unterstützung angefordert.

?Geografisch betrachtet haben wir eine sehr gute Lage und k?nnen innerhalb kürzester Zeit Unterstützung erhalten“, erl?uterte Dr. Springborn. Umliegende Kliniken in Ludwigshafen, Mannheim, Heidelberg, Mainz und Frankfurt k?nnen per Hubschrauber zügig angeflogen werden; die Kliniken k?nnen je nach Tageszeit jeweils mindestens zehn Notfallpatienten aufnehmen. Auch bei der Luftrettung sei das Netz in der Region sehr dicht, so Springborn. Bei guter Witterung k?nnen innerhalb weniger Minuten Hubschrauber aus Ludwigshafen, Mannheim, Karlsruhe, Mainz, Frankfurt und dem Saarland in Worms eintreffen.

Stadt rüstet Katastrophenschutz weiter auf

?An erster Stelle steht im Katastrophenschutz stets die Pr?vention“, betont Oberbürgermeister Michael Kissel. Deshalb gibt es für jede Art von ?ffentlichen Veranstaltungen individuelle Sicherheitskonzepte, mit denen m?gliche Risiken begegnet werden sollen. Bei einer Gro?veranstaltung wie dem Rheinland-Pfalz-Tag vor wenigen Wochen in Worms sah das Sicherheitskonzept vor, dass bereits im Vorfeld alle notwenigen Ma?nahmen getroffen werden, um eine eventuelle Gro?schadenslage zu bew?ltigen. Deshalb sei etwa am Klinikum ein so genannter ?BHP 50“ aufgebaut worden, ein Behandlungsplatz, an dem pro Stunde 50 Patienten nach der Sichtung notfallmedizinisch versorgt werden k?nnen. ?Ein solcher BHP dient dazu, das ?rtliche Klinikum vor einem Massenandrang im Falle einer Gro?schadenslage und daraus resultierenden Engp?ssen zu schützen“, erkl?rte der Leitende Notarzt.

Im Bereich des Katastrophenschutzes hat die Stadt Worms in den vergangenen Jahren kr?ftig aufgerüstet. Zum Katastrophenschutz geh?ren etwa Schnell-Einsatz-Gruppen (SEGs), die für die Versorgung zust?ndig sind, Not?rzte und Sanit?tsdienste, aber auch die Wasserwehr, die bei Hochwasser in Aktion tritt. All diese Mosaiksteine bilden den Katastrophenschutz, in Worms auch als ?Wormser Modell“ bekannt: das Zusammenspiel aller Hilfs- und Rettungskr?fte im Katastrophenfall.

Um auch technisch für den Ernstfall gerüstet zu sein, hat die Stadt mit Unterstützung des Landes im vergangenen Jahr mehrere Fahrzeuge und Ger?tschaften für den Katastrophenschutz angeschafft. ?Im Herbst werden wir weitere sechs Fahrzeuge in Dienst stellen, denn Pr?vention steht für uns an erster Stelle und dazu geh?rt auch, dass wir für den Ernstfall gerüstet sind“, bekr?ftigt OB Kissel die Strategie der Stadt.

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